Darüber hinaus betonte der Facebook-Gründer die Anstrengungen seines Teams, Falschinformationen entgegenzuwirken. Dazu zähle unter anderem die Zusammenarbeit mit 80 Fact-Checking-Organisationen und die Kennzeichnung entlarvter Fake-News. Insgesamt seien laut Zuckerberg 12 Millionen falsche Inhalte mit Bezug zu Covid-19 entfernt worden.

Auch Google-Chef Sundar Pichai stellte seine Bemühungen im Kampf gegen Fake-News in den Vordergrund und warnte vor "unbeabsichtigten Folgen", die eine Aufhebung von Section 30 bewirken könne. Dies würde sowohl der freien Meinungsäußerung als auch der Fähigkeit der Plattformen schaden, verantwortungsvolle Maßnahmen zu ergreifen, um die Nutzer zu schützen, sagte er vor dem US-Kongress. Twitter-Chef Jack Dorsey forderte, dass die Bemühungen zur Bekämpfung von Fehlinformationen damit verbunden sein müssten, sich das Vertrauen der Nutzer zu verdienen. Hier seien mehr Transparenz, faire Verfahren, die Ermöglichung algorithmischer Entscheidungen und die Stärkung der Privatsphäre gefragt.

Die Anhörung war im Februar angekündigt worden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass viele derjenigen, die auf das US-Kapitol marschierten, sich über soziale Medien organisiert und Kampagnen unterstützt hatten, die fälschlicherweise behaupteten, die Präsidentschaftswahl sei Donald Trump gestohlen worden.



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Autor: W&V Redaktion

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