Der Flitzer bringt gerade mal 22,5 Kilo auf die Waage, lässt sich dank Falttechnik bequem transportieren und verfügt über eine Reichweite von 80 Kilometern. Der Motor leistet starke 250 Watt, 6 Gänge unterstützen die FahrerInnen, hochwertige Scheibenbremsen sorgen für Sicherheit im Stadtgewühl. Ein integrierter Mini-LCD-Radcomputer zeigt immer den aktuellen Akkustand. Der Akku lässt sich zum Laden unter dem Gepäckkorb herausnehmen. Auseinandergefaltet wird das Rad dank "intelligentem Schnellspannmechanismus sowie faltbarer Pedale und Lenkstange im Handumdrehen", verspricht der Hersteller. "Frida 500" müsste aber eigentlich "Frida 1599" heißen, denn das E-Faltrad kostet im Handel 1599 Euro.

Bei „Frida 500“ koordiniert der integrierte Mini-Computer die 5-stufige Tretunterstützung bis 25 km/h.

Bei „Frida 500“ koordiniert der integrierte Mini-Computer die 5-stufige Tretunterstützung bis 25 km/h.

Deutsches Zoom von Mailbox.org  

 Der Berliner Anbieter Mailbox.org, Testsieger bei Stiftung Warentest, ist seit Jahren für sichere Kommunikation bekannt. In Pandemie-Zeiten startet das Unternehmen jetzt sein eigenes Zoom. In die Office-Lösungen von mailbox.org wird ab sofort eine eigene Konferenzlösung auf Basis einer Weiterentwicklung der bekannten Open-Source-Software "Jitsi" angeboten. Mailbox.org sieht das Angebot, das bis 31. Dezember im Ein-Euro-Tarif von mailbox.org enthalten ist, als "nächsten Schritt hin zur umfassenden Kommunikationsplattform".

Wie auch beim Mailverkehr werden für die Konferenzlösung nur deutsche Server in eigenen Rechenzentren benutzt. Der Anbieter verspricht, dass der Dienst datenschutzkonform ist, Passwortschutz bietet und dass keine Weitergabe von Daten erfolgt, erst recht nicht an US-Unternehmen. Die Konferenzlösung lässt sich privat und geschäftlich nutzen. Pro Session sind zehn Teilnehmer möglich. Die erweiterte Version für Großkunden ermöglicht auch Sitzungen mit über 100 Teilnehmern. Eine Extra-Software muss nicht installiert werden, iOS- und Android-App sind vorhanden. Die Integration in "Secure Mail" sorgt für 2 GB Speicherplatz, Kalender, Adressbuch, Online-Office und mehr. Auch im 2,50-Euro-Tarif „Team-Mail“ (dann mit 5 GB Speicherplatz) ist die Konferenzlösung enthalten.

Egal ob 4 oder 10 Teilnehmer: Die Konferenzlösung von mailbox.org ist bis 31.12. im 1-Euro-Monatspreis enthalten.

Egal ob 4 oder 10 Teilnehmer: Die Konferenzlösung von mailbox.org ist bis 31.12. im 1-Euro-Monatspreis enthalten.

 

Offizieller James-Bond-Podcast ist da

Mit "No time to die/Keine Zeit zum Sterben" startet der 25. James-Bond-Film am 25. November in unseren Kinos, sofern Corona es zulässt. Wer keine knapp zwei Monate warten will, bekommt mit dem neuen z.B. bei Apple Podcasts gestarteten offiziellen James-Bond-Podcast einen Vorgeschmack auf den neuen Streifen und die Historie des Geheimagenten. In sechs Episoden erwarten Bond-Fans Exklusiv-Interviews mit Crew und Cast, darunter Jeffrey Wright, Naomie Harris, Regisseur Cary Joji Fukunaga und natürlich mit Daniel Craig und Rami Malek.

Es moderiert der bekannte Filmkritiker James King. Er nimmt nicht nur Story-Plots, sondern auch die Autos, Kleidung und Technik der Filme ins Visier. Die erste Folge (36 Minuten Laufzeit) ist bereits erschienen und bietet einen ganz besonderen Leckerbissen: die Partitur von Komponist Hans Zimmer für den Film mit neuen Aufnahmen des Royal Philharmonic Orchestra. Alle Folgen sind auch bei Spotify verfügbar.

Das Logo des ersten offiziellen James-Bond-Podcasts ziert natürlich Hauptdarsteller Daniel Craig.

Das Logo des ersten offiziellen James-Bond-Podcasts ziert natürlich Hauptdarsteller Daniel Craig.

 

Pac-Man GO wird das neue Pókemon

Die Euphorie ist abgeflaut: Pókemon in der realen Wildbahn zu suchen, ist nicht mehr wirklich cool. Doch der Nachfolger des Kultspiels Pókemon GO steht bereits vor der Tür. Und ist ein alter Bekannter: Pac-Man will ab 30. November die echte Welt erobern. Für diesen Tag hat der Konzern Bandai Namco den Release von Pac-Man GO angekündigt. Wie erste Clips andeuten, hat Pac-Man das Zeug, zum neuen Pókemon zu werden. Reale Google-Maps-Plattformen werden dazu in Level umgebaut.

Der Spieler wählt seinen Lieblings-Spielort, jagt dann durch Straßen und weicht fiesen Geistern in New York oder Paris oder einem anderen bekannten Ort der Weltkarte aus. Level lassen sich weltweit mit anderen Usern teilen. Unterwegs werden Achievements in Form von Sehenswürdigkeiten gesammelt. Der Download der Basisversion wird wie bei Pókemon GO kostenlos sein. Das Spiel finanziert sich über In-App-Käufe. Vorbestellungen sind ab sofort möglich: für iOS und für Android.

Damit wünsche ich einen nicht allzu vollgepackten Montag, bis morgen bei TechTäglich.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.