• Spezielle Peripheriegeräte wie offiziell von PlayStation lizenzierte Lenkräder, Arcade- und Flug-Sticks können weiterhin für PS5-Spiele und unterstützte PS4-Spiele genutzt werden.
  • Die Wireless-Headsets der Platin- und Gold-Edition sowie weitere Headsets von Drittanbietern, die sich über den USB- oder Audioanschluss verbinden lassen, werden mit der PS5 kompatibel sein. Die Headset-Begleit-App wird hingegen nicht unterstützt.
  • Der DualShock 4 Wireless-Controller sowie offiziell von PlayStation lizenzierte Gamepad-Controller von Drittherstellern können für das Spielen von unterstützten PS4-Titeln verwendet werden. Der DualShock 4-Controller wird nicht für das Spielen von PS5-exklusiven Games unterstützt, da diese von den neuen Funktionen und Features der frischen Hardware profitieren sollen, unter anderem denen des DualSens-Wireless-Controllers.
  • Sowohl die PlayStation Move-Motion-Controller als auch der PlayStation VR-Ziel-Controller können bei unterstützten PS VR-Spielen auf der PS5 verwendet werden.
  • Die PlayStation Camera ist mit auf der PS5 unterstützten PS VR-Spielen ebenfalls kompatibel. Für den Anschluss ist ein Adapter notwendig, der PlayStation VR-Nutzern ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung gestellt werden wird. Weitere Informationen dazu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Ein französischer Händler hat außerdem vorab die Preise der Next-Gen-Konsolen verraten. Der Händler hat die Preise wohl aus Versehen in seinem Shop gelistet. Die PS5 ohne DVD-Laufwerk kostet demnach 399 Euro. Mit Laufwerk werden 499 Euro fällig. Die Xbox Series X soll ebenfalls 399 Euro kosten. Ob die Preise auch wirklich stimmen, kann aber noch nicht final bestätigt werden.

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Neuer Twitter-Spion für andere Timelines

Die neue Software Vicariously sorgt in der Twitter-Chefetage für Diskussionen. Entwickler Jake Harding macht es mit seinem Programm möglich, automatisch Timelines anderer Twitter-User anzusehen, beispielsweise von Donald Trump oder Kanye West. Offizielles Motto von Harding: "Geh raus aus deiner Twitter-Bubble und geh in die Timeline von jemand anderem." Twitter versucht derzeit noch diplomatisch zu reagieren und weist darauf hin, dass die App gegen Twitter-Richtlinien verstoße. Es sei zum Beispiel nicht gestattet, automatisch einer riesigen Zahl an Nutzern zu folgen. Vicariously will sein Programm jetzt aufgrund dieser Rückmeldung modifizieren. Besonders in der Kritik steht das tägliche Syncen der Timelines. Ein Geschmäckle hat auch die Option, mehrere Timelines zu kombinieren oder die Möglichkeit zu geben, die Schnittmenge von Followern zweier Accounts anzusehen. Auch Datenschützer sind nicht begeistert. Kurios: 2013 hatte Twitter ein ähnliches Feature angetestet, dann aber selbst wieder verworfen. Umso mehr ist Entwickler Harding aber weiter Feuer und Flamme für Vicariously. Er sagte dem Portal Mashable: "Ich glaube immer noch, dass dies eine großartige Möglichkeit ist, den eigenen Horizont auf Twitter zu erweitern." Er ahnt aber gleichwohl: "Es gibt eine schmale Grenze zwischen Nützlichkeit und Missbrauch."
 

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Der No-Touch-Touchscreen fürs Auto

Aktuell forschen Jaguar Land Rover und die Cambridge University an neuen Touchscreens. Derzeit dominieren in Fahrzeugen Apples CarPlay und Android Auto. Die Befehle werden über Buttons, Touchscreens und Sprachsteuerung erteilt. Dabei können Bedienelemente übersehen werden oder die Konzentration darauf ist so groß, dass das Unfallrisiko eines Fahrers erheblich steigt. Die Besonderheit des neuen Forschungsprojekts: Die Touchscreens sollen berührungslos funktionieren. Das soll zu einer Vereinfachung der Steuerung von Smart-Car-Features wie CarPlay oder Android Auto führen. Der No-Touch-Touchscreen setzt nicht auf klassische Buttons oder Slider, sondern auf Gesten. Mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz und visionsbasierten Sensoren sollen Gesten erkannt und in Aktionen umgesetzt werden. Die Methode sei konventioneller Gestenerkennung schon jetzt deutlich überlegen. In einem Video wird demonstriert, dass das Konzept bereits funktioniert. Das Aufmerksamkeitsdefizit für die Straße werde um 50 Prozent gesenkt, ermittelten die Forscher. Ein weiterer Vorteil von "Predictive Touch" (vorhergesehenem Berühren) in Corona-Zeiten: Durch weniger Berührungen würden sich auch Viren weniger schnell verbreiten.

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Tamagotchi für Hacker

Die Kickstarter-Kampagne von "Flipper Zero" ist ein enormer Erfolg: 25 Tage vor Ende der Crowdfunding-Runde ist das Ziel von 50.964 Euro längst überschritten. Gespendet wurden bisher sagenhafte knapp 1,3 Millionen US-Dollar für das "Tamagotchi für Hacker". Ein Device kostet 199 US-Dollar. Ab Februar wird die Mini-Konsole im Tamagotchi-Stil ausgeliefert – mit einer quelloffenen Firmware, die Hacker und Sicherheitsforscher selbst modifizieren und anpassen können, ohne sich mit Leiterplatten und sperrigen externen Modulen zu quälen: "Wir möchten eine vielseitige und schöne Plattform für Prototyping und Hardware-Forschung jeglicher Art schaffen“, erklären die Erfinder. Über einen USB-C-Anschluss wird der virtuelle serielle Anschluss bereitgestellt. Darüber wird auch das Eingabegerät emuliert. Flipper Zero ist portabel, so haben Bastler unterwegs Zugriff auf Funkprotokolle, Kontrollsysteme und Hardware. Sie können somit Schranken von Parkhäusern mühelos hacken und öffnen oder sich Zugang zu Türen von Bürogebäuden verschaffen. Das Tamagotchi-artige Gerät verfügt über eine leistungsstarke Batterie (sieben Tage Laufzeit), ein Steuerkreuz mit fünf Positionen und ein energiearmes LCD-Display. Alle Hauptfunktionen und Skripte sind über das Flipper-Menü verfügbar. Ein Computer oder Smartphone wird nicht benötigt. Damit der Spaß beim Cyber-Delfin "Flipper Zero" nicht zu kurz kommt ist ein Tamagotchi-artiges Minispiel mit einem Delfin integriert.  

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Und damit wünsche ich einen kontrollierten Mittwoch. Bis morgen bei TechTäglich.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.