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Google Assistant bindet jetzt Schuhe

Unter dem Motto "Überflüssig, aber lustig" kann man dem Google Assistant jetzt auftragen, die Schuhe zu binden. Der entsprechende Sprachbefehl für Besitzer der smarten Basketballschuhe Nike Adapt BB lautet "Hey Google, lace it" ("Schnür es!"). Gizmodo hat die neue Funktion bereits ausprobiert, und es klappt tatsächlich. Nach dem Befehl startet der freundliche Google-Butler die Nike-App – und schließt die Smart-Schuhe, oder öffnet sie auch wieder. Gedacht ist der Service für Nutzer, die zum Beispiel beim Verlassen des Hauses beide Hände voll haben. Gizmodo-Autorin Victoria Song staunt, findet das Feature aber auch reichlich dekadent: "Ich fühle mich wie ein Arsch****, wenn ich den Google-Assistenten bitte, meine Nike-Schnürsenkel zuzubinden."

Möglich wird das automatische Schuhebinden durch eine Aktualisierung des Sprachassistenten, der ab sofort in der Lage ist, Android-Apps zu steuern. Google stellt das Update in einem Blogeintrag vor. Über 30 Apps unterstützen die Funktion bereits, deren Nutzer per Sprachbefehl Produkte bei Etsy suchen, Spotify-Musik starten, ein Uber bestellen oder Nachrichten bei Twitter aufrufen können. Der neue Service ist laut Google ab sofort weltweit verfügbar, allerdings vorerst nur in englischer Sprache. Der Wortlaut der Befehle muss dabei nicht exakt stimmen, Nutzer können sich eigene Formulierungen anlegen.

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Kleines Kino: Nächster Pixar-Film direkt bei Disney+

Von wegen großes Kino: "Soul", der nächste Animationsfilm von Disney-Tochter Pixar, startet gar nicht erst auf der Leinwand, sondern kommt direkt zum Streamingdienst Disney+. Das gab der US-Konzern jetzt bekannt. Ursprünglich sollte "Soul" im November Kino-Premiere feiern. Doch nachdem Warner Bros. zuletzt mit Christopher Nolans Actionfilm "Tenet" wenig erfolgreich versuchte, Film-Fans trotz der anhaltenden Corona-Pandemie wieder zurück ins Kino zu locken, setzt Disney beim neuen Pixar-Film von vornherein auf seine Streaming-Plattform. Dort soll "Soul" laut The Verge ab Dezember zu sehen sein, als großer Familienfilm zu Weihnachten.

Im Gegensatz zu "Mulan", bei dem Disney jüngst einen Aufpreis von 30 Dollar bzw. in Deutschland 22 Euro für eine vorgezogene Premiere testete, ist "Soul" im ganz normalen Abo von Disney+ enthalten, das weltweit mittlerweile auf über 60 Millionen Abonnenten kommt. Nach eigenen Angaben hatte Disney diese Zahl erst für 2024 erwartet. "Soul" erzählt die Geschichte des Musiklehrers Joe (gesprochen von Jamie Foxx), den es in eine metaphysische Welt verschlägt, in der neue Seelen geschaffen werden. Mit einer dieser Seelen (Tina Fey) versucht Joe zu erklären, warum das Leben wunderbar ist.

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Fall Guys 2: Der Spielehit ist zurück

"Fall Guys: Ultimate Knockout", ein Partyspiel des englischen Entwicklers Mediatonic, gilt schon jetzt als eines der erfolgreichsten neuen Spiele des Jahres 2020 – und als friedliches, kunterbuntes Pendant zu "Fortnite Battle Royale". Seit dem Start Anfang August wurde „Fall Guys“ alleine auf der PC-Plattform Steam über sieben Millionen Mal verkauft. Nun geht die Party für kleine und große Kinder weiter. Denn Mediatonic hat die von vielen Fans heiß ersehnte Fortsetzung „Fall Guys Season 2“ veröffentlicht, die jede Menge neue absurde Minispiele, Kostüme und Funktionen bringt.

Viele der Neuheiten drehen sich ums Thema Mittelalter. Spieler müssen sich unter anderem durch mehrere Burgen zum Ziel durchschlagen. Ein neuer "Show Selector" erleichtert die Auswahl der Minispiele. Und selbst während das Spiel noch lädt, können Zocker jetzt bereits gegeneinander antreten. Auf der PlayStation 4 läuft „Fall Guys“ ab sofort erstmals mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde, statt wie bisher nur mit 30 Bildern. Und Mediatonic bringt erstmals auch eine App-Version – vorerst aber nur in China.

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Mondlandung erstmals in HD

Verschwörungstheoretiker wie der Wendler zweifeln ja bis heute daran, dass die erste Mondlandung 1969 überhaupt stattgefunden hat. Nun können sich Skeptiker die historischen Ereignisse noch genauer anschauen – mit dem ersten HD-Video der Apollo-11-Mission. Ein niederländischer Filmrestaurateur, der sich nur "Niels" nennt und der den YouTube-Kanal "DutchSteamMachine" betreibt, hat die Aufnahmen der NASA mit Hilfe künstlicher Intelligenz nachbearbeitet und auf einen aktuelleren technischen Stand gebracht. Sie entsprechen nun deutlich mehr den heutigen Sehgewohnheiten.

Die Astronauten hatten damals nur 16-Millimeter-Kameras zur Verfügung. Damit filmten sie die ersten Schritte von Neil Armstrong auf dem Mond mit 12 Bildern pro Sekunde und den Mondspaziergang sogar nur mit 1 bis 6 Bildern pro Sekunde. Entsprechend ruckelig, verwackelt und antik sehen die Filme aus heutiger Sicht aus, berichtet space.com. Experte "Niels" hat die Aufnahmen mit den 6 und 12 Bildern pro Sekunde auf zeitgemäßere 24 Bilder pro Sekunde und auf HD-Bildauflösung modernisiert. Hierfür erahnt die künstliche Intelligenz der Software "Depth-Aware Video Frame Interpolation (DAIN)" quasi, was zwischen den einzelnen Bildern passiert, und füllt die Lücken entsprechend auf.

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Wir wünschen ein schönes Wochenende und erahnen bereits, was am Montag passiert: Kollege Michael Gronau aus Berlin meldet sich mit der nächsten Ausgabe von TechTäglich.



Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.