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Plattenverkäufe: Vinyl vor CD

Die 80er-Jahre sind zurück – zumindest bei den Plattenverkäufen in den USA. Denn erstmals seit über drei Jahrzehnten haben dort Vinylplatten im ersten Halbjahr 2020 für mehr Umsatz gesorgt als CDs. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Musikverbandes Recording Industry Association of America (RIAA) hervor. Demnach haben die US-Plattenfirmen mit LPs, EPs und Singles auf Vinyl 232,1 Millionen Dollar eingenommen – ein Plus von weiteren 3,6 Prozent. CDs brachen dagegen um 47,6 Prozent auf 129,9 Millionen Dollar ein. Die RIAA nennt hierfür wegen Corona geschlossene Geschäfte als eine der Hauptursachen.

Insgesamt sorgt das Liebhaber-Medium Vinyl aber nach wie vor nur für vier Prozent der Gesamtumsätze. Großer Sieger der Corona-Krise war das Streaming, bei dem der Umsatz um weitere 12 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar zulegte. Die fürs Zuhause-Hören besonders praktischen Abos von Spotify bis Apple Music liefern damit mittlerweile 85 Prozent der Umsätze der US-Plattenindustrie auf dem heimischen Markt. Die Zahl der kostenpflichtigen Streaming-Abos stieg im Vergleich zum Vorjahr von 58,2 Millionen auf 72,1 Millionen. Digitale Käufe wie in Apples iTunes Store fallen dagegen immer weiter zurück und liegen nur noch bei sechs Prozent.

Retro rockt: Vinylplatten überholen in den USA die CD.

Retro rockt: Vinylplatten überholen in den USA die CD.

PlayStation 5: Sony verkündet Preis und Starttermin

Letzte Woche hat Microsoft nach langem Zögern Preise und Starttermin seiner neuen Xbox-Konsolen verraten. Die Xbox Series X mit Bluray-Laufwerk und die Series S als reine Download-Version erscheinen am 10. November für 499 Euro bzw. 299 Euro. Und nun lässt auch Sony in Sachen PlayStation 5 endlich die Hosen runter. Die Japaner haben per Tweet für Mittwoch (16. September) ab 22 Uhr deutscher Zeit ein PS5-Event angekündigt, bei dem die Fans voraussichtlich alle Infos zu Preisen, Terminen und zu weiteren neuen Spielen erhalten.

Der "Digital Showcase" wird als reiner Internet-Stream ausgestrahlt und dauert laut Sony rund 40 Minuten. Bis Mittwoch darf über den Preis weiter spekuliert werden. Angeblich hatten die Japaner für die PS5 einen höheren Preis anvisiert als die 499 Dollar/Euro der Xbox Series X. Nun könnte Sony entweder mit dem gleichen Preis an den Start gehen wie Microsoft. Oder die Verantwortlichen setzen auf die deutlich höhere Zugkraft der Marke PlayStation, und versuchen es zumindest fürs Weihnachtsgeschäft 2020 mit 529 Euro oder sogar 549 Euro.

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Neu in der Küche: Thermomix mini

Was ist besser als ein Thermomix? Natürlich zwei Thermomixe! Das findet zumindest Hersteller Vorwerk, und stellt seinem ebenso kultigen wie umstrittenen Essenszubereiter einen kleinen Freund zur Seite. Der Thermomix Friend erscheint im Frühjahr 2021 als Assistent des Standardmodells TM5 bzw. TM6. Die Zusammenarbeit stellen sich die Wuppertaler dabei vor wie in einer Profi-Küche zwischen Chefkoch und Sous Chef. Während der Standard-Thermomix vor sich hin köchelt, kümmert sich der Assistent bereits um Beilagen oder Salate. Das soll das Thermomixen noch schneller, komfortabler und flexibler machen.

Damit die Zubereitung möglichst parallel läuft, stimmen sich der "Thermi" und sein neuer Freund drahtlos per Bluetooth miteinander ab. Auf diesem Weg erhält der Mini-Thermomix auch seine Software-Updates aufgespielt. Laut Vorwerk verfügt der Thermomix Friend über die Rührstufen Linkslauf 1+2 und erhitzt bis auf 120 Grad Celsius. Eine Nutzung als Einzelgerät ist nicht vorgesehen, der Friend arbeitet grundsätzlich gemeinsam mit dem großen Thermomix. Der neue Sous Chef für die heimische Küche kostet 399 Euro ohne Mixtopf und 499 Euro mit Mixtopf.

Der Thermomix hat sich einen kleinen Freund angelacht.

Der Thermomix hat sich einen kleinen Freund angelacht.

FIFA 21: Spieler sauer über Bewertungen

Am 6. Oktober erscheint FIFA 21. Und es gibt bereits wieder die gewohnten Debatten über die Spielerbewertungen, die Hersteller EA Sports den Fußballern verpasst hat. Belgiens Superstar Romelo Lukaku von Inter Mailand, der es unter den 100 besten FIFA-Spielern nur auf Platz 65 geschafft hat, schimpft auf Twitter: "FIFA vermasselt wie immer die Ratings, damit wir Spieler uns darüber aufregen, und sie noch mehr Publicity kriegen. Ich bin raus bei dem Mist." Und Aymeric Laporte von Manchester City kann sich nur an den Kopf fassen: "Ich warte auf mein neues FIFA-Rating – und habe bei der Geschwindigkeit nur 63 Punkte." Dahinter folgt ein Smiley mit einem verzweifelten Gesicht.

Die Wertungen in FIFA 21 wirken dieses Jahr tatsächlich so sonderbar wie nie. Der in Meisterschaft und Champions League schwer gedemütigte Lionel Messi vom FC Barcelona liegt mit 93 von maximal 99 Punkten unverdrossen weiter auf Platz eins. Damit sind entweder Messi oder Kollege Cristiano Ronaldo von Juventus Turin seit nunmehr zwölf Jahren die besten Spieler in FIFA. Die Champions-League-Superstars des FC Bayern wie Robert Lewandowski (Platz 3), Manuel Neuer (Platz 14), Joshua Kimmich (Platz 19) oder Thomas Müller (Platz 49) haben trotz ihrer sensationellen Saison dagegen kaum zugelegt. Offenbar kam das Finalturnier in Lissabon zu spät für die FIFA-Entwickler – die im Oktober kurz nach Erscheinen mit dem ersten Patch nachlegen können.

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Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.