Online-Großhändler Amazon hat um 0.01 Uhr seine traditionellen Prime Days gestartet. Das alljährliche Versprechen für Prime-Mitglieder: Bis morgen, 14. Oktober (23.59 Uhr), sind "tausende Produkte zu besonders günstigen Preisen erhältlich", darunter Spielzeug, Smart-TVs, Elektronik, Fashion, Beauty, Küchenzubehör und Möbel. Auch zahlreiche Amazon-Dienste wie Music, Kids oder Kindle Unlimited sind reduziert worden. Vor allem liegt der Fokus bei den Rabatten aber auf Amazon-Devices. Beispiele: Der Echo Dot der 3. Generation ist für 19,49 statt 58,48 Euro erhältlich. Beim Echo Show 8 (Dealpreis 63,35 Euro) sparen Prime-Kunden 63,36 Euro – also 50 Prozent. Der UVP liegt sonst bei 126,71 Euro. Der Rotstift wurde auch bei Fire TV Cube, Fire HD 10 Tablet, Fire 7 Kids Edition Tablet oder Kindle Paperwhite angesetzt. Generell gilt: Wer an den Prime Days ein Produkt kauft, hat ein verlängertes Rückgaberecht bis 31. Januar 2021. Tipp: Die Angebote sind teilweise sehr ansprechend, doch bevor der Kauf-Button hastig gedrückt wird, sollte man immer einen Blick in ein Preisvergleichsportal wie idealo.de oder guenstiger.de werfen, um zu sehen, ob der Preis bei Amazon wirklich konkurrenzlos günstig ist. Und bitte im Hinterkopf behalten: Im Dezember, kurz vor Weihnachten, wird Amazon wohl traditionell wieder seine "Last-Minute-Angebote" ausrollen. Auch dort gibt es wieder "tausende Deals"...

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Erste Schul-Tarife von Vodafone

Provider Vodafone kündigt an, die Digitalisierung Deutschlands zu befeuern. Mit gleich zwei neuen Schul-Tarifen will Vodafone die Initiative des Bundes, eine halbe Milliarde Euro für Schülerinnen und Schüler bereitzustellen, mit Datentarifen für internetfähige Geräte unterstützen. Eine Daten-Flatrate für 10 Euro netto pro Monat soll für die verschlüsselte Anbindung an Schulserver sorgen. Sie kann jeden Monat gekündigt werden und ist ab November buchbar. Der Einsatz ist EU-weit möglich. Der zweite Pass ist ein Datentarif mit Inklusiv-Volumen zur Flat-Nutzung von enthaltenen Lern-Apps.

Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland, erklärt dazu: "Schon heute unterstützen wir Schulen in Deutschland mit mehreren tausend Daten-Karten. Mit der Erweiterung des Schulangebotes um die zwei neuen Tarife übernehmen wir in besonderer Weise gesellschaftliche Verantwortung und verhindern, dass einzelne Schülerinnen und Schüler in Zeiten der Corona-Pandemie den Anschluss verlieren."  Ein dritter Schul-Tarif wird im Januar 2021 an den Start gehen. Er ist für Schulen ohne eigene IT-Infrastruktur geeignet. Aktuell befindet sich Vodafone dazu im Austausch mit den Verwaltungsbehörden für Schule und Bildung.  

Vodafone kündigt an, die Digitalisierung Deutschlands zu befeuern.

Vodafone kündigt an, die Digitalisierung Deutschlands zu befeuern.

Slack Connect DMs vorgestellt

Der Dienst Slack hat ein verbessertes Slack Connect vorgestellt. Mit Slack Connect können Firmen mit externen Partnern zusammenarbeiten. Der Dienst erlaubt das Austauschen von Nachrichten ohne Mails. Der offizielle Start ging bereits im Juni über die Bühne. Mit den neuen Slack Connect Direktnachrichten soll eine sichere Kommunikation zwischen Unternehmen möglich werden. Um das zu initiieren, schickt einer der Partner einen Einladungs-Link.

Das Ziel ist die "Einführung neuer Produktinnovationen, die Projekt-Teams helfen, zusammenzuarbeiten, sich mit ihren Partnern und Systemen zu vernetzen und ihre Arbeit zu erledigen." Slack will den offiziellen Startschuss Anfang 2021 geben. Verifizierte Unternehmen werden mit einem kleinen Icon neben ihrem Namen gekennzeichnet, damit man sofort sieht, wenn man mit dem "echten" Unternehmen chattet. Ein mögliches Anwendungsszenario: Ist noch kein Slack-Channel eingerichtet, zum Beispiel wenn ein Projekt sich noch im Frühstadium befindet, lassen sich die Slack Connect DMs bereits mit ersten Teammitgliedern des Anbieters zur Vorabsprache nutzen.

Die Slack Connect DMs wurden im Rahmen der Slack-Frontiers-Conference erstmals präsentiert.

Die Slack Connect DMs wurden im Rahmen der Slack-Frontiers-Conference erstmals präsentiert.

Der C64X kehrt zurück

Retro-Fans, aufgepasst: Der legendäre C64X ist wieder da, in zwei Gehäuseformen – mit der Optik des Klassikers, aber mit moderner Technik. Ohne Zweifel schon jetzt DAS Nerd-Geschenk zu Weihnachten. Das Unternehmen My Retro Computer legt den klassischen Mix aus Commodore C64 und MyVic 20 mit nostalgischem Gefühl wieder auf, sogar mit der Cherry-Switch-Tastatur. 2011 begeisterte der Start des Commodore C64X Käufer. Jetzt lassen sich die Macher für die Neuauflage vom ursprünglichen Vic20-Heimcomputer der frühen 1980er Jahre inspirieren und nennen ihre neue zweite Retro-Kiste My Retro Computer MyVic20. Zwei Gehäuse, ein Preis: Fällig werden bezahlbare 189 britische Pfund je Gehäuseform, das entspricht gerade mal 209 Euro.

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Damit wünsche ich einen klassisch erfolgreichen Dienstag, bis morgen bei TechTäglich.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.