
Prognosen 2026: Messbar, vergleichbar, planbar: Darum gewinnt Streaming gegen TV
Streaming wird 2026 zur zentralen Bewegtbild-Infrastruktur. Lineares Fernsehen bleibt relevant – aber als Teil eines größeren Systems, nicht mehr als dessen Zentrum.
Auch wenn Inhalte und Werbung immer häufiger auch über Smartphone und Tablet konsumiert werden, bleibt TV das Medium Nummer Eins der Deutschen: 262 Minuten verbringen sie im Durchschnitt mit Fernsehen. Noch. Denn Onlinevideo, Video-on-Demand und Live-Streaming gewinnen an Bedeutung in der Kommunikation. Die Zukunft von Bewegtbild liegt in Plattformen wie Youtube, sozialen Netzwerken und Virtual Reality. Auch für die Werbung.

Streaming wird 2026 zur zentralen Bewegtbild-Infrastruktur. Lineares Fernsehen bleibt relevant – aber als Teil eines größeren Systems, nicht mehr als dessen Zentrum.

Die Herausforderungen für Marketer und Unternehmen werden auch im neuen Jahr nicht geringer. Meta-Manager Tino Krause im Interview über Automatisierung, Kreativität, neue Spielregeln im Marketing - und die rasant wachsende Rolle von KI.

Was früher vor allem im linearen Fernsehen stattfand, verlagert sich heute zunehmend ins Netz - und hier besonders auf die Google-Plattform YouTube. Nutzung, Aufmerksamkeit und Sehdauer folgen dieser Bewegung messbar, während neue Partnerschaften und Formate die Entwicklung 2026 weiter beschleunigen.

2026 ist das Jahr, in dem Social Commerce endgültig bei der breiten Masse ankommt - davon ist Studio71-Geschäftsführer Alexander Krawczyk überzeugt. Im Interview erzählt er außerdem, warum YouTube wichtiger wird denn je.

Das Thema Signalverlust macht Werbungtreibenden zunehmend zu schaffen. Welect-Geschäftsführer Christian Zimmer hat mit seinem Thesenpapier dazu eine Debatte angestoßen. Zentrale Ausage: Der Mensch muss wieder zum Ausgangspunkt digitaler Werbung werden.

Die Streaming-Plattform von Warner Bros. Discovery wird auch ein werbefinanziertes Abo anbieten - erstmals im deutschsprachigen Raum. Für Netflix, Disney+ & Co. bedeutet das mehr Konkurrenz im Werbemarkt.

RTL reagiert auf das veränderte Mediennutzungsverhalten und konzentriert sich strategisch noch mehr auf seine Streamingplattform RTL+. Mit der veränderten Ausrichtung werden jedoch auch rund 600 Stellen gestrichen.

Wie lässt sich die Wirkung von Werbung über den gesamten Marketing-Funnel hinweg messbar steigern? Alpro, die pflanzenbasierte Marke von Danone, liefert gemeinsam mit Teads die Antwort.

Nach einem Forschungsjahr kehrt Screenforce mit einem kompakten Live-Format zurück: Am 2. Juli 2026 in Düsseldorf zeigen die Vermarkter der DACH-Region, wie „Total Video“ Kampagnenreichweiten und Wirkung verzahnt. Das gibt Mediaentscheidern Orientierung, wie sich Budgets 2026/27 sinnvoll verteilen lassen.

Paramount+ hat sich den Großteil der Übertragungsrechte für die Champions-League-Spiele ab 2027 gesichert. Warum man den jungen Streaminganbieter in Deutschland nicht unterschätzen sollte.

Beim TV-Gipfel der Medientage München diskutierten Sender und Plattformen, wie sie Kosten senken, ohne an Relevanz zu verlieren. Ihre Strategie: Im Kampf um Sichtbarkeit und Kunden braucht es weniger Beliebigkeit, dafür mehr Zusammenarbeit.

Nachdem MFE kürzlich die Mehrheit an ProSiebenSat.1 übernommen hat, wird der bisherige CEO Bert Habets mit sofortiger Wirkung abgelöst. Auch CFO Martin Mildner und COO Markus Breitenecker gehen.

Das KI-Tool Sora 2 revolutioniert die Bewegtbildproduktion und stellt Marken und Medien vor ein neues Dilemma. Eigener Content ist leicht erstellt, jedoch greifen auch andere (ungeniert) zu: Was einerseits Reichweite bringt, aber der Reputation schadet. Wie Unternehmen und Mediakanäle sich dafür wappnen.

Die Schere zwischen Kundenvertrauen und der Verteilung von Werbebudgets geht weiter auf: Häufig werden die eigentlich effizienteren Kanäle vernachlässigt. Die Gründe sind vielfältig. Einer davon: Gehypte Plattformen werden gewählt, um sich als innovative Marke zu positionieren.

Die Entertainment-Marketing-Experten Marco Gerdes und Marcel Bertram starten mit Weischer die Agentur Weischer.Entertainment. Das neue Unternehmen soll "Content-Know-how mit Plattformdenken, Kreativkonzeption und Distributionsstrategien" verbinden.

Langformate liefern Tiefe, bleiben über Suche auffindbar und konvertieren besser. Kurze Clips sind dagegen nicht mehr so effektiv wie einst, zeigt eine neue Studie. Gerade im KI-Zeitalter sind die Vorteile längerer Videos für Marken-Content evident.

Die Bewegtbildlösung, die mit Zero-Party-Daten der Umfrage-Plattform Opinary arbeitet, zielt vor allem auf Nutzer mit hoher Kaufabsicht. Marken können auf mCanvasTV interaktive Kampagnen kanalübergreifend auf Mobile und CTV ausspielen.

Die Medienlandschaft entwickelt sich rasant – und mit ihr steigen die Anforderungen an Fachkräfte in der Media- und Total Video-Branche. Wer hier Schritt halten und sich zukunftssicher aufstellen möchte, kommt an kontinuierlicher Weiterbildung nicht vorbei.

Die Lage für Bewegtbild und Audio ist im Werbemarkt positiver als vermutet: Für 2025 erwartet die Branche ein Plus von 4,6 Prozent - vor allem aufgrund prozentual zweistelliger Zuwächse bei Instream-Werbung in Audio und Video.

Einfach, günstig und aufmerksamkeitsstark – in 5 einfachen Schritten zu Deiner TV-Kampagne auf ProSieben und in SAT.1

Der globale Streamingdienst erweitert sein Abo-Angebot um zwei zusätzliche Preisstufen und bietet ab Sommer im Basis-Abo die Möglichkeit für Werbeplatzierungen.

Trotz aller Widrigkeiten im Bahnverkehr hat es die BVG geschafft, sich als Lovebrand zu positionieren. Grundlage dafür ist die Zusammenarbeit zwischen Jung von Matt und der BVG, insbesondere mit Markenchefin Christine Wolburg. Wie sie die BVG prägt und warum sie die Richtige für VW ist.

Eine kreative Promotion-Aktion für die Erfolgsserie "Severance" sorgte in der Grand Central Station von New York für großes Aufsehen. Mit einem spektakulären Pop-up-Event wurde die zweite Staffel auf eine ungewöhnliche Weise beworben, die zahlreiche Passanten zum Staunen brachte.

Die Stimmung in der Werbewirtschaft ist an einem Tiefpunkt. Der Kostendruck ist hoch und das Konsumklima schlecht. Der Zwang zu Effizienz und der zunehmende Wettbewerb treiben sowohl Brandbuilding als auch Performance-Maßnahmen.