Von der Amadeu Antonio Stiftung hagelte es in einem offenen Brief im Juli heftige Kritik am Verkaufsboykott in Israel, weil der Konzern damit "der Linie der antisemitischen Boykottbewegung BDS folgt." Ein Unternehmen, das sich für die Menschenrechte einsetzt, könne "nicht gleichzeitig blind sein gegenüber Organisationen, die antisemitisch, rassistisch, homofeindlich und frauenfeindlich handeln. Es kann nicht sein, dass über sogenannte Israelkritik Antisemitismus geduldet, übersehen oder einfach wegdefiniert wird." 


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Autor: W&V Redaktion

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