Es ist nicht ausgeschlossen, dass Online etwas vom Fernsehen lernen kann. Wie man nutzerfreundlich Werbung platziert, gehört jedoch nicht dazu. Die Finanzierung von Online-Diensten und -Inhalten durch Werbung darf nicht auf Kosten genervter User gehen. Der User hat auch den Werteaustausch verstanden, indem er Werbung präsentiert bekommt und dafür kostenlos Content ansehen kann.

Wir in der Werbebranche sollten aber unbedingt weiter mit Nachdruck daran arbeiten, Formate und Steuerungsmechanismen zu erfinden und entwickeln, die Werbebotschaften relevant und interessant gestalten und an der richtigen Stelle präsentieren.

Ich glaube nicht, dass Internetnutzer Werbung wirklich per se hassen. Sie darf nur nicht offensichtlich im Wege stehen. Werbeformate aus dem TV zu übernehmen, ist nicht der richtige Weg. Doppelt hinsehen hätte hier geholfen.

Der Autor:
Nicolas Poppitz, ist Managing Director Deutschland bei Teads. Seit Anfang 2015 wirkt er für den Video-Advertiser, zuvor arbeitete er bei United Internet.  


Autor: W&V Gastautor

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