Diese Technik ist erforderlich

Es gibt jede Menge Hersteller von intelligenten Thermostaten. Welches Produkt sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Technik in der Wohnung bereits verwendet wird. Der Münchner Hersteller Eve setzt mit seinem Thermostat "Thermo" (70 Euro) ganz auf Apple-Umgebungen. Wer schon iPad, Apple TV oder HomePod zuhause hat, braucht nur eines oder mehrere der Thermostate – aber kein Zusatzgerät als Steuerzentrale. Denn das läuft direkt über die vorhandene Apple-Hardware. Tado, ebenfalls aus München, benötigt dagegen für sein System (Apple oder Android) eine sogenannte Bridge als Zentrale. Das Tado-Starterkit V3+ mit einem Thermostat und Bridge gibt es für 130 bis 150 Euro. Beim AVM Fritzdect 302 (85 Euro) dient, falls ohnehin schon im Haus, ein Fritzbox-Router als Zentrale. Auch für Thermostate von Homematic, Devolo und der Telekom gibt es in aller Regel gute Kritiken.

So läuft die Installation

Wer sich ein smartes Thermostat zulegen will, sollte sich zunächst schlau machen, ob das Gerät zu seiner Art von Heizung passt. Hier helfen die Hersteller weiter. Generell gilt, dass die Thermostate fast an jeden gängigen Heizkörper passen. Wenn das Gewinde nicht übereinstimmt, liegen in aller Regel Adapter bei. Die Installation dauert auch für Laien nur gute fünf Minuten: Zunächst altes Thermostat abschrauben. Dabei tritt kein Wasser aus, weil nur das Ventil freigelegt wird, das künftig das smarte Thermostat mit seinem Motor regelt. Anschließend kommt das neue Thermostat drauf und wird per App in Betrieb genommen, fertig. Dann kann das smarte Heizen beginnen – und hoffentlich auch das Energiesparen.

Das sind die Themen von TechTäglich am 20. September 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.