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Sat.1-Show "Volles Haus": Fast niemand guckt zu

Nach 340 000 Zuschauern bei der Premiere am Montag sahen gestern nur noch 250 000 Menschen vor dem Bildschirm, um sich die neue Nachmittags-Livesendung "Volles Haus" bei Sat.1 anzusehen.
© W&V

Von "Fehlstart" und "Flop" schreiben schon Branchendienste wie "DWDL" und "Meedia": Der Nachmittagsneustart "Volles Haus!" bei Sat.1 hat am vierten Tag ab 16.00 Uhr nur noch 250 000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirm gelockt. 

Das entsprach am Donnerstag einem Marktanteil von 1,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 3,0 Prozent (70 000 Zusehenden) bei den 14- bis 49-Jährigen für die lange angekündigte und stark beworbene Nachmittags-Livesendung mit Jasmin Wagner und Jochen Schropp. 

Den Start am Montag hatten im Schnitt noch 340 000 Menschen verfolgt - das Format umfasst innerhalb von drei Stunden beispielsweise auch eine weitere Talkfolge von "Britt", Doku-Soaps oder das Promi-Magazin "Bunte live". Schon am zweiten Tag - also Dienstag - war dann die Zuschauerzahl um gut ein Drittel zurückgegangen. Die Frage ist nun, wie lang der Atem von Sat.1 ist, das neue Konzept zwischen 16.00 und 19.00 Uhr beizubehalten und auf bessere Einschaltquoten zu hoffen. 

Senderchef Daniel Rosemann hatte im Juni vergangenen Jahres den Umbau der Sat.1-Nachmittagsschiene als "radikalen Einschnitt" angekündigt. Scripted-Reality-Sendungen flogen daraufhin dort aus dem Programm. (dpa)

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