Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Sat.1-Show "Volles Haus": Fast niemand guckt zu

Nach 340 000 Zuschauern bei der Premiere am Montag sahen gestern nur noch 250 000 Menschen vor dem Bildschirm, um sich die neue Nachmittags-Livesendung "Volles Haus" bei Sat.1 anzusehen.
© W&V

Von "Fehlstart" und "Flop" schreiben schon Branchendienste wie "DWDL" und "Meedia": Der Nachmittagsneustart "Volles Haus!" bei Sat.1 hat am vierten Tag ab 16.00 Uhr nur noch 250 000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirm gelockt. 

Das entsprach am Donnerstag einem Marktanteil von 1,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 3,0 Prozent (70 000 Zusehenden) bei den 14- bis 49-Jährigen für die lange angekündigte und stark beworbene Nachmittags-Livesendung mit Jasmin Wagner und Jochen Schropp. 

Den Start am Montag hatten im Schnitt noch 340 000 Menschen verfolgt - das Format umfasst innerhalb von drei Stunden beispielsweise auch eine weitere Talkfolge von "Britt", Doku-Soaps oder das Promi-Magazin "Bunte live". Schon am zweiten Tag - also Dienstag - war dann die Zuschauerzahl um gut ein Drittel zurückgegangen. Die Frage ist nun, wie lang der Atem von Sat.1 ist, das neue Konzept zwischen 16.00 und 19.00 Uhr beizubehalten und auf bessere Einschaltquoten zu hoffen. 

Senderchef Daniel Rosemann hatte im Juni vergangenen Jahres den Umbau der Sat.1-Nachmittagsschiene als "radikalen Einschnitt" angekündigt. Scripted-Reality-Sendungen flogen daraufhin dort aus dem Programm. (dpa)

Neueste Beiträge

Interview
WuV Community Icon Die Effizienz-Falle: Wie Marken im KI-Zeitalter relevant bleiben
Von Kreation über Produktion bis hin zur Ausspielung macht KI alles schneller und günstiger - aber auch besser? Diese Frage haben wir noch im Juni beim ADC diskutiert. Das Interview mit Birgit Dengel, Director Corporate Communications & Public Relations, von Telefónica Germany, und Adel Gelbert, CEO von C3 Creative Code and Content, haben wir jetzt nochmal vertieft. 
11 Minuten
13. Aug 2026
Mediaplanung
WuV Community Icon Vom Feed auf die Straße – und zurück: So verstärken sich Social und OOH
Die Grenzen zwischen OOH und Social Media verschwimmen. Das eröffnet Marken neue Möglichkeiten, Aufmerksamkeit, Interaktion und Vertrauen miteinander zu verbinden – und stellt zugleich neue Anforderungen an Briefing und Mediaplanung. Nina Reicke und Anika Stasch von Wall Decaux stellen vier starke Kampagnen vor - von Rügenwalder Mühle bis LBS. 
5 Minuten
Gastbeitrag
WuV Community Icon Das Effizienzparadox: Warum KI die Kreativwirtschaft aufwertet
Generative KI macht die Ausführung kreativer Arbeit zunehmend zur Massenware, wertvoll wird stattdessen die Frage, was überhaupt entstehen soll. Markenexpertin Gemma Vallet erklärt, warum das klassische Stundenhonorar der Agenturen damit an seine Grenzen stößt und wieso gerade Europas kulturelle Vielfalt im KI-Zeitalter zum Wettbewerbsvorteil werden kann.
7 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Retail Media
WuV Community Icon Flaconi macht aus Retail Media ein Performance-System
Flaconi baut Retail Media über den eigenen Shop hinaus zur Datenstrategie aus. Wie First-Party-Daten, KI-Steuerung und kanalübergreifende Aktivierung dabei zusammenspielen, erklärt Flaconis VP Retail Media Martin Hoffmann.
6 Minuten
16. Mär 2026
Social Media-Check
WuV Community Icon 22 Millionen TikTok-Impressions: Carlsen setzt auf Doppelstrategie
Booktok, Bookstagram, Community-Hype: Social Media ist für Verlage längst mehr als Begleitkommunikation. Der neue Webnetz-Check zeigt, welche Häuser das verstanden haben und warum Carlsen besonders heraussticht.
6 Minuten
16. Mär 2026
Native Alliance
WuV Community Icon Twiago und Publuence bauen ein Gegengewicht im Native-Markt
Twiago und Publuence bündeln Technik, Publisher-Zugänge und Content-Know-how unter der neuen Marke "Native Alliance". Dahinter steckt mehr als ein neuer Zusammenschluss: Native Advertising soll planbarer, passender und nachhaltiger werden.
6 Minuten
17. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige