Per Blog riefen die Waldenbucher zum Testen der Manufaktur-Schokoladen auf: Die ersten 100 Registrierenden erhalten alle vier Tafeln und erklären sich bereit, nach dem Erhalt einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Schokolade for free, als Erster probieren und die eigene Meinung kundtun – einfacher und zugleich wirksamer könnte das Konzept nicht sein, das die Schwaben seit Mitte November unter anderem auf Instagram und Facebook bewerben. Der Rücklauf innerhalb der ersten Tage ist erwartungsgemäß stark - auf Facebook sind die ersten hundert Kommentare bereits überschritten.

Ritter Sport setzt auf eine Strategie der Nachhaltigkeit 

Ob sich Ritter Sport mit den „instagrammable“ Schokoladen in limitierter Edition in Zeiten von Inflation und steigenden Preisen einen Gefallen tun wird, bleibt abzuwarten: Bemängelt werden in den Social-Media-Kanälen zum Beispiel der Preis für das geringe Gewicht von 55 Gramm.

Auch die Geschäftsbeziehungen zu Russland sind unter den Posts weiterhin ein Thema: Im Sommer noch war der schwäbische Hersteller wegen seiner Entscheidung in die Kritik geraten, weiterhin Schokolade nach Russland zu liefern. Jeglicher Gewinn aus dem kritisierten Geschäft gingen, so hieß es kurz darauf in einer Mitteilung aus dem Hause Ritter Sport, an humanitäre Hilfsorganisationen. 


Autor: W&V Redaktion

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