... sondern um die anderen

Versuche, die Figur weiter zu entwickeln, gab es vor einigen Jahren schon in den USA. Da war Uncle Ben dann Chairman der Company. Das wurde als genauso unangemessen empfunden, denn warum wird ausgerechnet ein Schwarzer als Chairman mit Vornamen und "Uncle" inszeniert?

Ich gratuliere Mars zu ihrer längst überfälligen Entscheidung, sich von Uncle Ben's verabschieden. Es reicht beim Thema Rassismus eben nicht aus, neutral zu sein. Man muss aktiv dagegen sein. Auch und gerade als Marke.

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Der Gastautor:

André Aimaq war über 20 Jahre CCO und geschäftsführender Gesellschafter seiner eigenen Agentur, Aimaq Rapp Stolle, dann Aimaq von Lobenstein, in Berlin. 2017 ging die Firma in der Serviceplan-Gruppe auf. Ende 2018 stieg der Texter aus; seitdem arbeitet er als freier CD. Bevor sich Aimaq 1998 selbstständig machte, war er für Agenturen wie Springer & Jacoby, Baader Lang Behnken und Ogilvy tätig.



Autor: W&V Leserautor

W&V ist die Plattform der Kommunikationsbranche. Zusätzlich zu unseren eigenen journalistischen Inhalten erscheinen ausgewählte Texte kluger Branchenköpfe. Einen davon haben Sie gerade gelesen.