Mediaetat-Verlust nach 20 Jahren :
Neue Schlappe für WPP: American Express ist weg

Das Ende einer 20-jährigen Ära: American Express verlagert seinen weltweiten Mediaetat von der WPP-Tochter Mindshare zu der Interpublic-Tochter UM.

Text: W&V Redaktion

American Express hat seinen weltweiten Mediaetat in die Hände der IPG-Tochter Universal McCann (UM) gelegt. Darüber informierte das Finanzunternehmen alle am Pitch beteiligten Agenturen am Donnerstag. Damit endet die 20-jährige Zusammenarbeit mit Mindshare.

Universal McCann konnte mit seinem medienübergreifenden Knowhow, Technologie, Data und Insights punkten. Zudem ging die Agentur mit dem Versprechen in den Pitch, Teams mit facettenreichen Erfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven zusammenzustellen.

Für die Mindshare-Mutter WPP ist es der dritte große Verlust innerhalb einer Woche: Vor einigen Tagen wurde publik, dass Ford Teile seines Mandats von der Holding abzieht und GSK seinen globalen Mediaetat von Mediacom und der Omnicom-Tochter PHD zu Publicis schiebt.


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