Employer Branding :
Schnuller statt Media: GroupM bezahlt Schweizer Vätern Vaterschaftsurlaub

Die Schweizer Niederlassung der weltweiten Media-Investment-Group GroupM bezahlt werdenden Vätern künftig vier Wochen Vaterschaftsurlaub.

Text: W&V Redaktion

Windeln und Fläschchen statt Media: Die GroupM in der Schweiz gewährt Vätern Extraurlaub, auch ohne gesetzlichen Anspruch.
Windeln und Fläschchen statt Media: Die GroupM in der Schweiz gewährt Vätern Extraurlaub, auch ohne gesetzlichen Anspruch.

Obwohl in der Schweiz rund 80 Prozent der Bevölkerung einen Vaterschaftsurlaub befürworten, haben werdende Väter in der Alpenrepublik anders als in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch darauf. Die Schweizer GroupM-Niederlassung hat nun in Eigenregie entschieden, Vätern nach der Geburt ihrer Kinder einen zu 100 Prozent bezahlten vierwöchigen Vaterschaftsurlaub zu gewähren.

Wie Persoenlich.com berichtet, entstand die Idee nach einem Gespräch mit jungen Vätern in spé, die eigentlich nur unbezahlten Urlaub nach der Geburt beantragen wollten. Das Entgegenkommen wird von Mitarbeitern honoriert: "Die Tätigkeit in der Mediabranche erfordert häufig ein hohes Mass an Flexibilität und persönlichem Engagement. Das Privatleben mit dem Job zu vereinen, ist daher nicht immer ganz einfach", so Niklas Ellenrieder, Director Strategic Buying GroupM Services.

Doch natürlich werden nicht nur Väter bei GroupM bessergestellt als gesetzlich geregelt und branchenüblich. Auch Mütter erhalten 18 Wochen Mutterschaftsurlaub, ebenfalls mit 100 Prozent Gehalt. Zudem versucht GroupM mit weiteren Sozialmaßnahmen, die Mitarbeiter an sich zu binden: Das Unternehmen verspricht einen höheren Urlaubsanspruch, eine großzügige Home-Office-Regelung sowie Einzelzimmer und Chefarztbehandlung mit 100 Prozent Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Unfall. 

Zur GroupM zählen Mediaagenturen wie MediaCom, Mindshare, Wavemaker oder Essence.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.