Win-Win-Situation

Der Nutzen ist zu aller Seiten Vorteil. Denn gemeinnützige Organisationen verfügen oft über vergleichsweise wenig Erfahrung, wenn es um die Ansprüche von Unternehmen geht. Gleichzeitig ist in Unternehmen Sportsponsoring zwar gelernt, der gemeinnützige Sektor spielt dort jedoch kaum eine Rolle. Wie die Zusammenarbeit funktionieren könnte, erklären die Unternehmensgründer so: "Im Sport entfalten gute Partnerschaften ihre Wirkung nicht auf Basis gekaufter Reichweite, sondern durch gute, gemeinsam kreierte Inhalte", sagt Durben. Dank der Digitalisierung spielten Trägermedien wie Bandenwerbung oder Logoflächen eine immer kleinere Rolle.

Die These war dann: Mit echter Partnerschaft und dem richtigen Werkzeug könnten Organisationen wesentlich höhere Einnahmen einwerben. Und Unternehmen ihre Investitionen in dem Bereich besser rechtfertigen.

Alle wollen Werte

"Wir glauben daran, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, damit zu beginnen, solche Partnerschaften professioneller anzugehen. Wir sehen, dass unternehmerische Verantwortung aktiv sowohl von Kunden als auch von Mitarbeitern eingefordert wird", sagt Durben. Und man sehe ja, dass Unternehmen, die soziales Engagement nicht nur als Feigenblatt betrachteten, einen echten Wettbewerbsvorteil davon hätten.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine.