Tony Petersen, stellvertretender Vorstandssprecher der Sektion Werbung der Produzentenallianz, hält die Einführung von SCoPE für die richtige Entscheidung, die nicht nur den Produzenten Vorteile biete. Denn: "Aufträge in der Werbefilmbranche basieren auf Werkverträgen. Das bedeutet, dass das Erfüllungsrisiko stets auf Seiten der Produzenten liegt."

Eine Initiative für alle

Das Tool setze genau daran an. Kunden erhalten den Leistungsumfang darüber hinaus ausgesprochen detailliert und zwischen den Wettbewerbern optimal vergleichbar präsentiert

Florian Panier, Sprecher GWA Forum Creative Services

Florian Panier, Sprecher GWA Forum Creative Services

Jetzt hoffen alle, dass die Initiative des GWA und der Produzentenallianz im Markt Nachahmer findet. "Wir sind überzeugt, dass SCoPE einen positiven Effekt auf die Qualität von Werbefilmproduktionen haben wird. Deswegen ermutigen wir alle, künftig dieses Tool zu nutzen", sagt Projektleiterin Myriam Zschage. Denn die Kombination aus automatisierter Leistungsbeschreibung und einer Zusammenfassung des GWA-Kostenvoranschlags, so Florian Panier, Sprecher des Forums Creative Services des GWA, steigere Transparenz und Vergleichbarkeit.

Damit der Übergang zu SCoPE reibungslos verläuft, hat der GWA mit der Produzentenallianz für seine Mitglieder bis zum Ende des Jahres vereinbart, dass im Einzelfall weiterhin ein detaillierter Breakdown angefordert werden kann.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine.