Weniger relevant sind Sprachassistenten hingegen für die Kommunikation (34 Prozent) und für Smart-Home-Anwendungen (30 Prozent).

Die Technik hat Zukunft

44 Prozent aller Befragten können sich vorstellen, in Zukunft Sprachassistenten für Smart-Home-Anwendungen zu nutzen. Ein wesentliches Potenzial von Sprachassistenten liegt darüber hinaus in Weiterbildungsangeboten: 49 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, Sprachassistenten bald zum Lernen von Fremdsprachen zu verwenden.

Beim E-Commerce überwiegt hingegen die Skepsis. Lediglich 15 Prozent möchten Sprachassistenten zukünftig für den Kauf von den Produkten und Waren nutzen, nur 9 Prozent halten die Buchung von Reisen und Hotels über Voice-Assistant-Anwendungen für sinnvoll.

Amazons Alexa spricht jetzt junge Zielgruppe an

Sobald es zu komplexeren Anwendungsbereichen wie Onlineshopping kommt, geraten Sprachassistenten ins Hintertreffen. Nutzer vertrauen hier der etablierten Technik. Sprachassistenten werden momentan noch für eher banale Dinge wie den Wetterbericht oder das Abspielen von Musik eingesetzt.

Passend dazu bietet Amazons Alexa seit neustem spezielle Skills für Kinder an. Im Angebot sind Spiele, interaktive Geschichten, Gute-Nacht-Geschichten, Lerninhalte oder kindgerechte Radiosender. Amazon will also die Jüngsten abholen und an seinen Sprachassistenten heranführen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Technik wohl erst in ein paar Jahren ihr volles Potenzial entfalten wird, keine schlechte Strategie. 


Autor:

Maximilian Flaig

ist inzwischen Volontär und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sportmarketing interessiert den gebürtigen Kölner besonders. Was wohl auch seiner Leidenschaft (die Betonung liegt auf „Leiden“) für den FC Schalke 04 geschuldet ist.