Studie:
Podcast-Werbung führt zu Käufen

Wer Business-Podcasts nutzt, kann sich mit den Spots darin ganz gut anfreunden. Jeder Vierte hat sogar schon mal was gekauft, nachdem er Podcast-Werbung gehört hat. 

Text: W&V Redaktion

 Vincent Kittmann von Podstars by OMR
Vincent Kittmann von Podstars by OMR

Täglich prasseln schätzungsweise bis zu 5.000 Markenbotschaften auf den Konsumenten ein. Kein Wunder also, dass im Kommunikationsdickicht des 21. Jahrhunderts Aufmerksamkeit die alles entscheidende Größe ist. Was nicht wahrgenommen wird, kann auch nicht verarbeitet werden. Und somit keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Werber und Vermarkter suchen deshalb ständig nach neuen Werbeformen, welche  Konsumenten in ihren Bann ziehen. Podcast-Werbung könnte die gewinnbringende Antwort sein – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Podcasts längst kein Nischenmedium mehr sind.

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Nirgends ist die Werbeakzeptanz so hoch wie bei Podcasts

Das Vermarktungsnetzwerk für Podcasts Podstars by OMR befragte im Zeitraum von April bis Juli über 1.100 Podcast-Hörer zum Thema Podcast-Werbung in Deutschland. 81,3 Prozent der Teilnehmer akzeptieren einen Host-Read-Ad, also Podcast-Werbung, die vom Host eingesprochen wird. Damit liegt die Werbeakzeptanz deutlich über der von anderen Werbeformen, wie aus einer Studie von Statista aus dem Jahr 2018 hervorgeht. Dort erschien Plakatwerbung mit 79 Prozent als die am positivsten wahrgenommene Werbeform. "Podcast-Werbung hat gegenüber allen anderen Werbeformen den Vorteil, dass der Host eine enge Bindung zu seinen Zuhörer aufbaut. Das schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Das wiederum sind mit die wichtigsten Variablen, wenn es um das Thema Werbeakzeptanz und -wirkung geht", kommentiert Vincent Kittmann von Podstars by OMR die Studie.

Dass Podcast-Werbung wirkt und die derzeit wirksamste Werbeform ist, dafür liefert die Studie ebenfalls starke Argumente: Jeder Vierte, der einen Business-Podcast hört, hat auf Basis von Podcast-Werbung mindestens schon ein Mal einen Kauf getätigt. Bezieht man alle Podcasts-Genres mit ein, sind es immerhin noch 12,9 Prozent. Zu ebenfalls sehr positiven Ergebnissen kam jüngst auch eine Studie des ARD-Vermarkters AS&S Radio. 

Podcast-Hörer sind gebildet

Die Podcast-Hörer der Studie komme überwiegend aus dem höheren Bildungssegment. So haben insgesamt über 46 Prozent einen Hochschulabschluss und 43 Prozent mindestens Abitur. "Die Studie bestätigt, was wir schon lange vermutet haben: Podcast-Werbung ist nicht nur derzeit eine der effizientesten und wirksamsten Werbeformen, sondern hat auch perspektivisch eine sehr zahlungskräftige Zielgruppe", fasst Vincent Kittmann die Ergebnisse zusammen. Die vollständige Studie kann hier heruntergeladen werden.



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