Employer Branding :
Diese Firmen zeigen, wie man Frauen für sich gewinnt

Den Weltfrauentag mit dem Motto #PressForProgress nahmen viele Arbeitgeber zum Anlass, gezielt weibliche Talente anzusprechen. W&V hat die coolsten Posts gesammelt. 

Text: Annette Mattgey

Microsoft lässt junge Mädchen in virtuelle Welten eintauchen, um sie für Technikberufe zu begeistern.
Microsoft lässt junge Mädchen in virtuelle Welten eintauchen, um sie für Technikberufe zu begeistern.

Diese Chance lassen sich Unternehmen wie Facebook, Microsoft, Metro, Deutsche Bahn, Lufthansa und British Airways nicht entgehen. Sie alle veröffentlichen diese Woche - zum Weltfrauentag - Kampagnen rund um ihre weibliche Belegschaft, um auch in Zukunft ausreichend Nachwuchs für anspruchsvolle Jobs zu bekommen.

Volkswagen bleibt in diesem Jahr außen vor, während Porsche (Agentur: Grabarz & Partner, Hamburg) und Mercedes die Gelegenheit nutzen:

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Nötig haben es besonders Tech-Firmen, denn hier sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert:

Infografik: Frauen in der Tech-Branche weiter unterrepräsentiert | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Als Unternehmen den richtigen Ton in der Kommunikation zu treffen, ist gar nicht so leicht. Manch eine findet, man solle den Weltfrauentag abschaffen, denn er sei ein "ein Tag voller Marketinglügen und muttertaghafter Gefälligkeiten", so die SZ-Kollegin Karin Janker. Einige der Aktionen, die Unternehmen wie Rossmann oder McDonald's veranstalteten, scheinen ihr da recht zu geben.

Microsoft, das eine eigene Microsite zum Thema Mädchen in STEM-Berufen (Science, Technology, Engineering and Math) unterhält, hat Mädchen nach ihren Wünschen und Träumen gefragt und entführt sie in virtuelle Welten. Auch als sie die ernüchternden Fakten, wie wenige Frauen es in technischen Berufen gibt, hören, lassen sie sich nicht beirren:

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Facebook gibt in jüngster Zeit dem Thema Gruppen mehr Gewicht - und will Community-Leader in diesem Jahr besonders fördern. Deswegen stellt es heute mehrere Gruppen besonders vor. Den Anfang macht das Müttermagazin, später melden sich die Digital Media Women zu Wort.

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In punkto Unternehmensgründungen hinken Frauen hinterher. Fast jede Zweite träumt zwar vom eigenen Business, doch nur wenige wagen den Schritt in die Selbstständigkeit: Nur 12 Prozent aller Frauen glauben, es sei "sehr wahrscheinlich", dass sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen werden. Als einer der Haupthindernisse wird mit 49 Prozent die "mangelnde finanzielle Unterstützung" genannt.

Deswegen hat sich der Handelskonzern Metro eine besondere Aktion überlegt. Jedes Mädchen, das am Donnerstag in Düsseldorf, dem Unternehmenssitz, das Licht der Welt erblickte, erhielt eine eigene Visitenkarte.

Diese ist nicht nur ein Stück Papier, sondern ein Ticket zu einer Festgeldanlage im Wert von 2000 Euro. Angespart wird das Geld bis zum 18. Geburtstag, verzinst mit zwei Prozent pro Jahr. Erst dann können die Mädchen an das Kapital, das bei der Hypovereinsbank liegt. Umgesetzt wurde die Aktion "Own Business Girl" von den Agenturen Serviceplan Campaign Hamburg und Achtung. 

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Lufthansa und British Airways schickten weibliche Crews in die Luft, wobei die Briten den Deutschen noch eine Nasenlänge voraus sind, sie werben mit einem "All Female flight". Hier sitzen nicht nur Frauen am Steuerknüppel, sondern die gesamte Abwicklung liegt in weiblicher Hand.

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"Was bei uns IN ist" nennt die Deutsche Bahn ihren Spot zum Weltfrauentag:

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150.000 Frauen arbeiten weltweit für Accor Hotels. Viele davon versammeln sich in diesem Facebook-Clip:

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Die Agenturen Dieckert Schmidt und Scholz & Friends:

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Die Polizei München:

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An diesem Tag kam auch die "Sisterhood" nicht zu kurz. Frauen schrieben im Netz, um andere Frauen zu ermutigen. Etwa Gudrun Herrmann, Linkedin, die einen Brief an ihre Töchter verfasst. Oder Beraterin Simone Fasse mit ihrem Plädoyer für mehr Sisterhood. Oder die Go-Daddy-Kolleginnen.

Wer sich bei Linkedin sonst noch zu Wort meldet: 

Name

Unternehmen/Position

Link zum Beitrag

Alexandra Kolleth

Teil der Geschäftsführung LinkedIn DACH

Artikel

Freya Oehle

Gründerin, Spottster

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Tina Müller

CEO Douglas

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Madgalena Rogl

Head of Digital Channels, Microsoft

Video

Deepa Gautam-Nigge

Lead SAP Next Gen Innovation Network

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Cornelia Kunze

Gründer Global Women in PR, Germany Chapter

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Tranja Trutschnig

Founder and Creative Head, Blogger Bazaar

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Barbara Wittmann

Teil der Geschäftsführung LinkedIn DACH

Artikel

Gudrun Herrmann

Leiterin Untenehmenskommunikation LinkedIn DACH

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Ines Gensinger

Head of Business & Consumer Communications at Microsoft

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Marc Oliver Nissen

LinkedIn

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In Sachen Sisterhood ist eine aber unschlagbar: Michelle Obama. Sie tanzte vor einigen Tagen mit der zweijährigen Parker Curry. Zuvor hatte die Kleine ein Porträt von Obama, das im Smithsonian-Museum hängt, bewundert und mit diesem Schnappschuss die Menschen hingerissen. Nun folgte die Einladung zu Michelle Obama. "Parker, ich bin so froh, dass ich Dich heute treffen konnte (und über die Tanzparty)", schrieb sie und ermutigte das Mädchen, weiter große Träume zu haben. "Vielleicht blicke ich eines Tages stolz zu einem Porträt von Dir auf."

Was ja auch irgendwie zum Motto des diesjährigen Frauentags passt. #PressForProgress.

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Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".