Die deutschen TV-Sender unterhalten mit der Arbeitsgemeinschaft Videoforschung ein eigenes Media-JIC, ebenso wie die Online-Wirtschaft mit der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (Agof). Beide Organisationen kooperieren zwar mit dem Allmedia-Verbund Agma, agieren und entscheiden aber eigenständig.

Auf lange Sicht schließt Agma-Vorstandschef Pichutta aber auch gemeinsame Strukturen nicht aus. Es könne "in Zeiten zunehmend konvergenter Mediennutzung irgendwann zwingend sein, über eine Zusammenführung in größerem Sinne nachzudenken", sagt Pichutta gegenüber W&V. Erst einmal müsse man sich aber "überhaupt auf den Weg machen".

Konkret geht es im ersten Schritt offenbar darum, Doppelstrukturen und Überschneidungen bei Forschungsprojekten abzubauen. So messen sowohl das Fernseh-JIC AGF und das Online-JIC Agof die Nutzung von Online-Videos. "Die Frage der Bewegtbildausweisung steht auf der Agenda", sagt Agma-Vize Tauber-Koch.

Was die Agma-Vorstände Andrea Tauber-Koch und Axel Pichutta zum Reformprozess und zur Zukunft der Agma-Reichweiten-Studien sagen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von W&V.


Autor:

Thomas Nötting
Thomas Nötting

ist Leitender Redakteur bei W&V. Er schreibt vor allem über die Themen Medienwirtschaft, Media und Digitalisierung.


403 Forbidden

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Wir sind gleich wieder für Sie da!