Rückenwind durchs lineare Fernsehen

Das Erste wiederum hat mit stetigen Quotensiegen im TV-Abendprogramm Rückenwind für Nutzer der ARD-Mediathek. Herres zufolge erreicht der Sender Das Erste im Schnitt am Tag rund 25 Millionen Menschen. Man könne diese lineare Kraft für die Mediathek nutzen. Eine Mediathek sei nicht mehr so etwas wie ein "Videorekorder", bei dem man die verpasste Sendung noch einmal nachschauen könne, betonte Herres. "Es muss zunehmend ein Streaming-Angebot werden, ein eigenständiges." Dazu brauche es mehr Inhalte als jetzt und andere. Geplant ist es, auch exklusive Inhalte für die Mediathek zu produzieren, wie zum Beispiel Serien-Formate.

Für die neue Struktur wird laut Wilhelm, der auch Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR) ist, der Programmgeschäftsführer des jungen Content-Netzwerks Funk von ARD und ZDF, Florian Hager, zum 1. Januar 2020 an Bord geholt - als stellvertretender Programmdirektor in der Programmdirektion. Bisher liegt die Verantwortung für die Mediathek Herres zufolge bei ARD online in Mainz. (dpa/is)


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W&V Redaktion
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