Trotzdem muss Condé Nast gegenüber den TV-Networks noch aufholen. Denn der Verlag meldet für 2018 zwar 14 Milliarden Videoviews weltweit. Viacom allerdings zählt mehr als sieben Milliarden Minuten konsumierten Videos jeden Monat.

Werbungtreibende können im Umfeld von "Prime Placement" von der Videoreichweite profitieren. Das funktioniert ähnlich wie Produkt Placement im Fernsehen. So zeigt die Bon Appetit-Show "It's Alive" beispielsweise Locations in verschiedenen Städten, was Tourismus-Geld im Hintergrund vermuten lässt. Für Transparenz in der Vermarktung soll eine neue Kooperation mit Nielsen sorgen. 

"Mit der Migration in Richtung digitaler Kanäle haben TV-Einkäufer zu einem gewissen Grad die Transparenz darüber verloren, was sie da eigentlich kaufen", sagt Pamela Drucker Mann gegenüber Adweek. Die Partnerschaft mit Nielsen solle wieder mehr Licht in dieses Dunkel bringen. "Ich liebe diese Kombination, es ist ein neuer vernetzter Denkansatz mit einem traditionellen Messinstrument", so Drucker Mann.

Die Qualität der Inhalte belegen diverse Erfolge bei Branchen-Awards. So waren Conde-Nasts Videoformatefür die Oscars nominiert, heimsten zwei ASME-Nominierungen ein und gewannen fünf Webby-Awards.


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W&V Redaktion
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