Video on Demand :
Deutschlandpremiere für britischen VoD-Dienst Cirkus

Der britische Video-on-Demand-Dienst Cirkus treibt mit Amazon Channels seinen Roll-Out in Europa voran und startet nun in den deutschen Markt.

Text: Katrin Otto

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Hugh Williams, Co-Founder Cirkus
Hugh Williams, Co-Founder Cirkus

Deutschlandpremiere für Cirkus. Der britische Video-on-Demand-Dienst Cirkus mit Amazon Channels seinen Roll-Out in Europa voran. Neben Skandinavien ist der 2013 gegründete Anbieter nun in Deutschland und Österreich verfügbar.  

Amazon Prime Video hat vergangene Woche den Launch seines neuen Services Amazon Channels bekanntgegeben. 26 lineare und On-Demand-Streamingdienste sind für Amazon-Prime-Kunden abrufbar. "Wir geben Content-Partnern die Möglichkeit, über unsere Abo-Plattform ihre Inhalte zu zeigen", sagt Miriam Laux, General Manager Video Subscriptions Amazon Video. Und zwar in allen inhaltlichen Bereichen. Dabei können die Mitglieder die Streaming-Channels einzeln zur Prime-Mitgliedschaft dazu buchen. Cirkus beispielsweise gibt es für 3,99 Euro pro Monat.

Für Cirkus ist Amazon der Türöffner in Deutschland. Es besteht keine Exklusiv-Vertriebspartnerschaft. Bisher waren die Briten nur in Skandinavien auf den fünf bekanntesten Pay-TV-Plattformen verbreitet, u.a. in Schweden auf der größten Plattform Com Hem und in Norwegen auf Get - vorwiegend mit britischen Drama-Serien.

Für den deutschen Markt wurde der Inhalt angepasst: Pure Crime heißt hier der Serien-Fokus. Vorzeigeserie ist die 60er-Jahre Krimi-Reihe "Der junge Inspektor Morse". Shaun Evans spielt den jungen Nachwuchs-Detective im Dienste der Oxford City Police im Kampf gegen vertrackte Mordfälle und die oftmals starre Polizei-Hierarchie.

Weitere Serien-Highlights sind die "Millenium Trilogie" von Stieg Larsson, die britische Krimi-Fernsehserie "Vera – ein ganz spezieller Fall", die norwegische Drama-Serie "Lifjord – der Freispruch" sowie die Krimi-Reihe "No Offence (Nichts für ungut)".

Dabei soll Amazon nicht einziger Vertriebspartner bleiben. Mit weiteren Partnern würden Gespräche geführt, sagt Hugh Williams, Co-Founder Cirkus, im Gespräch mit W&V. Ein naheliegender Kandidat ist sicherlich unter anderem die Deutsche Telekom. Insgesamt hat Cirkus rund 40 Serien im Angebot. Und die sollen ihre Verbreitung in ganz Europa finden. Als nächstes stehen die Benelux-Länder auf der Agenda.


Autor:

Katrin Otto
Katrin Otto

ist Redakteurin im Medienressort. Sie schreibt über Radio, Außenwerbung, Kino und Film und freut sich über Empfehlungen für die Bücherseite. Wenn sie nicht in der Redaktion ist, ist sie auf Konzerten, im Kino oder im Wasser.



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