Das übergeordnete Thema bleibt Mobilität, wird aber weiter gefasst. "Es geht um das Gefühl des mobilen Lebens und darum, in Bewegung zu sein, alles zu erreichen, wenn man es möchte", so die Macher. Stärker als bisher finden außerdem kulturelle Themen oder Ereignisse auch ohne Automobilbezug statt.

Bekannte Autoren

Zu festen Mitwirkenden der ADAC Motorwelt gehören die Journalistin Meike Winnemuth und Sternekoch Holger Stromberg. Außerdem erzählt künftig ein prominentes Doppel in jeder Ausgabe aus seinem persönlichen mobilen Leben – zum Auftakt sind dies Schauspieler Elyas M’Barek und Regisseur Simon Verhoeven. Ebenfalls dabei ist Autorin Anja Rützel, bekannt unter anderem durch ihre TV-Kritiken auf Spiegel Online.

Mit dem weiter gefassten Mobilitätsbegriff will Burda-Vermarkter BCN auch neue Werbekunden ansprechen, "zum Beispiel auch aus dem Lifestyle-Segment", so BCN-Geschäftsführer Burkhard Graßmann. Gut möglich, dass auch noch regionale Kunden dazukommen. Denn jede Motorwelt enthält ein mindestens 20-seitiges, von den ADAC Regionalclubs verantwortetes Supplement mit Informationen und Reportagen aus der jeweiligen Region des Lesers. Sieben verschiedene Regional-Magazine werden dafür produziert und distribuiert.  

Zur Neuausrichtung der ADAC Motorwelt haben der ADAC und Hubert Burda Media im Juli 2019 eine strategische Partnerschaft geschlossen: Ab sofort ist die Burda-Tochter BCN für Produktion, Herstellung und Druck sowie für Redaktion, Vermarktung, Marketing und Distribution zuständig. Der ADAC bleibt Herausgeber und ist über den Chefredakteur Martin Kunz auch weiter inhaltlich verantwortlich. Das neue redaktionelle Konzept stammt von der Agentur Storyboard, die Kampagne wurde von b.famous content studios entwickelt.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde