Positive Prognose

Der Streamingdienst wird nach Unternehmensangaben "unvergleichlichen Content" der Entertainment-Marken Disney, Pixar, Marvel, Star Wars und National Geographic anbieten.

Die US-Investmentbank J.P. Morgan hatte bereits Anfang des Jahres eine ausgesprochen positive Prognose zur künftigen Entwicklung von Disney+ abgegeben. In einer Mitteilung der Analystin Alexia Quadrani hieß es dazu, dass der Streamingdienst weltweit bis zu 160 Millionen Abonnenten erreichen könnte, davon 45 Millionen allein in den USA.

Neben Disney bereitet derzeit auch der US-Medienkonzern Warner Media den Launch eines eigenen Videostreamingdienstes vor. Eine Beta-Version des Angebots, das noch keinen offiziellen Namen hat, soll ebenfalls im vierten Quartal dieses Jahres an den Start gehen, der eigentliche Launch aber erst Anfang 2020 erfolgen. Nach Branchenspekulationen wird die monatliche Abogebühr dieses Dienstes bei 16 bis 17 Dollar liegen – und damit deutlich über den Preisen der Konkurrenz.

Welche Konkurrenten sich im deutschen Streaming-Markt tummeln und wie sie sich voneinander abheben, lesen Sie hier: Streamingmarkt immer härter umkämpft.


Autor:

Franz Scheele
Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.