Wenige Monate nach dem schwedischen Anbieter Readly nahm das Hamburger Startup Pocketstory den Betrieb in Deutschland auf; anstelle einer Flatrate können  Nutzer hier journalistische Texte verschiedener Zeitungen und Zeitschriften pro Artikel bezahlen. Seit Frühjahr 2015 sind hier digitale Angebote von Zeit, FAZ, Spiegel und Emotion zu finden, insgesamt sind rund 80 Medienmarken an Bord. 

Ebenfalls pro Artikel bezahlt wird beim niederländischen Startup Blendle (seit Sommer 2015). 70 Prozent der Erlöse gehen an die Verlage. Als Investor sind an Blendle Axel Springer und die New York Times Company beteiligt. Digitalkonzern Amazon hat im Sommer entschieden, seinen Onlinekiosk Newsstand in Deutschland zu öffnen; er steht Prime-Kunden ohne Mehrkosten zur Verfügung. Andere Nutzer können pro Ausgabe bezahlen oder Abos kaufen. Zugriff gibt es zum Beispiel auf Magazine von Burda und Condé Nast.



Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.