Die Netto-Bewegtbildumsätze stiegen 2019 um 0,8 Prozent auf insgesamt 5,18 Milliarden Euro an. Das Fernsehen büßte zwar gegenüber 2018  3,0 Prozent ein – damals waren es 4,54 Milliarden Euro. Im crossmedialen Vergleich ist TV aber immer noch das größte Einzelsegment der vom ZAW erfassten Werbeträger. Die aus Instream-Videowerbung erwirtschafteten Netto-Werbeumsätze stiegen dafür um 30,0 Prozent auf 780 Millionen Euro. Damit erreichte die Bewegtbildwerbung insgesamt einen Anteil von 20,7 Prozent am Werbemarkt 2019 (2018: 20,6 Prozent).

Bewegtbild

Die Netto-Werbeumsätze von Audio legten im gleichen Zeitraum um 1,2 Prozent auf 844 Millionen Euro zu. Die Netto-Werbeumsätze des Radios gingen um 0,7 Prozent leicht zurück - auf nunmehr 784 Millionen Euro. Die Netto-Werbeumsätze aus Instream-Audiowerbung stiegen jedoch um 33,3 Prozent auf mittlerweile 60 Millionen Euro an. Damit war Instream-Audiowerbung das Segment mit der höchsten prozentualen Wachstumsrate aller vom ZAW erfassten Werbeträger. Insgesamt erreichte Audiowerbung im zurückliegenden Jahr einen Werbemarktanteil von 3,4 Prozent (2018: 3,3 Prozent).

Audio

"Die Leistungswerte von Audio- und audiovisueller Werbung sind nach wie vor beeindruckend und in der Krise sogar noch gestiegen", so Frank Giersberg, Geschäftsführer Vaunet. "Wir sind daher davon überzeugt, dass gerade Investitionen in Radio- und TV-Werbung einen entscheidenden Beitrag zum Wiederaufleben der deutschen Wirtschaft leisten können und empfehlen dies nach dem Vorbild anderer europäischer Länder auch in Deutschland mit steuerlichen Anreizen für Werbeinvestitionen zu befördern."



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde