Neues Miteinander am Arbeitsplatz :
Warum bei Radio Regenbogen nackt moderiert wird

Zum "Working Naked Day" am 2. Februar ließ das Morgenteam des Hörfunksenders die Hüllen fallen. Dabei hat die Aktion einen ernsthaften Hintergrund.

Text: Manuela Pauker

So sieht der Naked Working Day bei Radio Regenborgen aus.
So sieht der Naked Working Day bei Radio Regenborgen aus.

Mehr Offenheit und Ehrlichkeit am Arbeitsplatz – ein wichtiges Thema. Die US-Amerikanerin Lisa Kanarek hat zu diesem Zweck vor einigen Jahren den 2. Februar zum "Working Naked Day" erklärt. Ziel der Aktion ist es, das Miteinander im alltäglichen Job-Leben zu verbessern.

Der Hörfunksender Radio Regenbogen hat diesen Aktionstag wörtlich genommen: Das Morgenteam des Senders hatte sich anlässlich des jährlichen "Working Naked Day" tatsächlich komplett ausgezogen, um so zu moderieren. Und, um die entsprechende Aufmerksamkeit zu erreichen, die besonders offenherzige Moderation natürlich in den sozialen Medien gepostet.

Facebook-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Facebook angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

"Kein Gemauschel, kein 'Hinten-Rum', sondern offen und ehrlich im Umgang mit den Kollegen - wenn die Hüllen fallen, gibt es keine Barrieren mehr“, begründet der Sender den Publicity-Stunt. Der dort übrigens nicht zum ersten Mal stattfindet. Schon 2017 hatten die Moderatoren damit einen Viral-Hit gelandet: Innerhalb weniger Stunden klickten damals rund 150.000 Nutzer das Video an.

In diesem Jahr hinkt die Aufmerksamkeit noch etwas hinterher: Bis zum Nachmittag des 2. Februar hatten sich rund 8300 Facebook-Fans den Clip angesehen. Ob die Aktion 2019 noch mal wiederholt wird, hängt wohl auch davon ab, wie viele Nutzer das Filmchen diesmal noch erreicht.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde