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Fragmentierte Welt vs. kreative Führung – was funktioniert noch?

Fragmentierung und wirtschaftlicher Druck verändern den Führungsstil – auch im Marketing. Wie viel Struktur verträgt Kreativität? Darüber haben wir mit Inge Baurmann von Kienbaum gesprochen.
Wie gelingt Führung, wenn immer mehr gefordert wird? Wie viel Struktur braucht ein Team, um kreativ arbeiten zu können? Darüber sprechen wir in der neuen Podcast-Folge des W&V Trendhunter mit Inge Baurmann, Director und People Head im Bereich Leadership & Transformation bei der Personal- und Managementberatung Kienbaum.
Wie gelingt Führung, wenn immer mehr gefordert wird? Wie viel Struktur braucht ein Team, um kreativ arbeiten zu können? Darüber sprechen wir in der neuen Podcast-Folge des W&V Trendhunter mit Inge Baurmann, Director und People Head im Bereich Leadership & Transformation bei der Personal- und Managementberatung Kienbaum.
© W&V

Mehr Kanäle, mehr Daten, mehr Druck – die Fragmentierung der Arbeitswelt trifft auch das Marketing mit voller Wucht. Während Unternehmen ihre Prozesse optimieren, um wirtschaftlichem Gegenwind zu trotzen, stehen Führungskräfte vor einer zentralen Frage: Wie viel Kontrolle ist nötig – und wie viel Freiraum bleibt für kreatives Arbeiten?

Inge Baurmann
© Kienbaum

Im W&V Trendhunter Podcast spreche ich mit Transformationsexpertin Inge Baurmann darüber, wie sich der Führungsstil durch Transformation verändert und was das insbesondere für den Bereich Marketing und Kreativität bedeutet. Inge Baurmann ist Director und People Head im Bereich Leadership & Transformation bei der Personal- und Managementberatung Kienbaum.

Klarheit statt Kontrolle

„Es geht nicht um Härte, sondern um Klarheit“, betont Baurmann im Podcast. Führung bedeutet heute, Unsicherheit auszuhalten und trotzdem Orientierung zu geben. Besonders in Marketingteams sei es entscheidend, klare Rollen und Entscheidungsräume zu definieren – nicht um Kreativität einzuschränken, sondern um sie gezielt zu ermöglichen. Baurmann: „Wenn jeder weiß, worin seine Verantwortung liegt, entstehen weniger Reibungsverluste durch unklare Zuständigkeiten – und mehr Raum für Innovation.“

Warum Reibung Veränderung braucht

Ein weiteres zentrales Thema: Reibung als Teil von Transformation. Viele Führungskräfte scheuen Konflikte, doch Baurmann sieht sie als wichtigen Motor für Entwicklung. „Ohne Reibung keine Veränderung. Teams müssen lernen, sich offen mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen – erst dann entstehen wirklich neue Lösungen.“

Wie sich Marketingteams in einem zunehmend fragmentierten Umfeld behaupten, welche Rolle Führung dabei spielt und wie Transformation erfolgreich gestaltet werden kann – das alles gibt’s in der neuen Podcast-Folge unseres W&V Trendhunter.

On top im Podcast zu Fragmentierung: Der "Faktencheck" mit W&V-Autorin Julia Gundelach und zwei sehr unterschiedliche Kampagnenstrategien in unserer Rubrik "Hot oder Schrott" mit W&V-Redakteurin Manu Pauker.

Hier kannst du gleich reinhören:

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