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Werbewirkung: Warum Carglass lieber internem Know-how vertraut

In der neuen Ausgabe unseres Podcasts W&V Trendhunter ist Bianca Sartorius von Carglass zu Gast. Wir wollten wissen, warum die Leiterin Media beim Thema Werbewirkung so intensiv auf internes Know-how setzt.
In Folge 30 unseres Podcasts dreht sich alles um Werbewirkung. Zu Gast: Bianca Sartorius von Carglass.
In Folge 30 unseres Podcasts dreht sich alles um Werbewirkung. Zu Gast: Bianca Sartorius von Carglass.
© W&V

Das Unternehmen mit dem Ohrwurm-Jingle „Carglass repariert – Carglass tauscht“ wirbt intensiv in TV und Radio. Bianca Sartorius leitet die Abteilung Media und Werbewirkungsanalyse. Werbewirkung im Titel zu führen, ist schon per se ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher ist es, dass die Messung der Werbewirkung hauptsächlich unternehmensintern gestemmt wird.

Rund 41,4 Millionen Euro hat Carglass dieses Jahr (Januar mit September 2024) brutto für Werbung ausgegeben laut Nielsen - ein Plus von über 36 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Zwei Drittel davon flossen in TV, ein Drittel in Radio.

Werbewirkungsmessung nicht den anderen überlassen

Bianca Sartorius, Leitung Media und Werbewirkungsanalyse, Carglass
© Carglass

Um Werbewirkungsmessung inhouse machen zu können, haben Bianca und ihr Team umfangreiches Know-how aufgebaut, wie sie im Gespräch mit Christiane Treckmann von der W&V Redaktion erzählt. Während viele Unternehmen in erster Linie auf Agenturen und Marktforschung vertrauen, kann Carglass so selbstständig optimieren, nutzt aber den Schulterschluss mit der Mediaagentur – Mediaplus. Mit den Messverfahren hierzulande, insbesondere bei Radio, ist Bianca Sartorius dagegen nicht besonders glücklich.

Was ihr noch wichtig ist: Das Controlling nicht als Gegenpol zu Brandbuilding zu begreifen - hier seien die Verantwortlichen beider Seiten im engen Austausch. Und die Erkenntnis, das jüngere Zielgruppen nicht mehr wie früher automatisch zu analogen Medien wie TV zurückkommen, wenn sie älter werden. Da sieht sie auch für Carglass Handlungsbedarf.

Faktencheck und "Hot oder Schrott"

Zu Beginn der Podcast-Folge gibt es wieder einen Faktencheck. W&V-Autorin Julia Gundelach erklärt, warum das Thema Werbewirkung relevanter denn je ist, es aber die Flut an Daten alles andere als einfach macht für Unternehmen, effizient zu messen. Und W&V-Redakteurin Manu Pauker nimmt in ihrer Rubrik „Hot oder Schrott“ einige mehr oder weniger wirkungsstarke Kampagnen unter die Lupe.

Am besten gleich reinhören!

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