In den USA und Großbritannien gibt es die Shoppingfunktion bereits. Dort nutzen Händler sie mit Erfolg, sagt zumindest Philip Missler, Country Manager DACH & Nordics. Pinterest-Käufer hätten dort 40 Prozent größere Warenkörbe als andere Kunden desselben Onlineshops. Das liege unter anderem daran, dass Menschen Pinterest nutzen, um sich zum Einkaufen, Basteln, Einrichten, Kochen, Reisen und mehr zu inspirieren. „Sie wollen Dinge in die Umsetzung bringen. Und dazu gehört das Einkaufen. Deshalb ist es unser Ziel, dass man alles, was man auf Pinterest sieht, auch dort kaufen kann.“

89 Prozent der Pinner haben sich bei einem kürzlich getätigten Kauf sogar von Pinterest inspirieren lassen. Einer Neustar-Metastudie zufolge ist Pinterest Media effizienter als andere digitale Kanäle, wenn man das Ziel verfolgt, schrittweise Konversionen für den Einzelhandel zu erzielen. Zwar steht die Plattform nur für 11 Prozent der gemessenen Medienausgaben, trotzdem trug sie zu 18 Prozent zu inkrementellen Konversionen und Einnahmen für den Einzelhandel bei.

Etwa 300 Millionen Menschen weltweit nutzen Pinterest monatlich. Davon kommt die Hälfte aus den USA. In Deutschland sind es laut Philip Missler inzwischen mehr als 12 Millionen. Die Zahlen wuchsen 2018 im zweistelligen Bereich. Wie das Magazin Trachtenbibel.at es schafft, dass 70 Prozent des Social Traffics von Pinterest stammen, lesen Sie auf W&V+.



Autor: Verena Gründel

ist seit 2017 bei W&V, zuerst als Redakteurin im Marketingressort, jetzt als Chefredakteurin. Sie lässt sich von spannenden Marken- und Transformationsgeschichten begeistern und hat ein Faible für Digitalmarketing und Social Media. Neben der Contentstrategie treibt sie das Eventbusiness von W&V voran und steht selbst gern auf der Bühne. Sie liebt Reisen, Food und Fitness – und seit Corona auch wieder ihre alte Honda 500.