Bereits in der ersten Stunde nach dem Hochladen erreichte das Video mehr als 250.000 Reichweite und mehr als 8000 Menschen kommentierten es.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte bei "t-online.de" zu dem neuen Video: "Egal, ob auf Youtube oder anderswo, Klimaschutz geht uns alle an", die CDU stehe zum Klimaschutz und zum Pariser Abkommen. Zuvor hatte sie im Interview mit "Focus Online" die Klimapolitik ihrer Partei gegen die Angriffe von Rezo verteidigt.

Die AfD, von deren Wahl die YouTuber in ihrem Video abraten, reagierte gelassen: "In zehn Jahren wählen die YouTuber, die es zu einem richtigen Job, einer Familie und vielleicht sogar einer Eigentumswohnung gebracht haben, die AfD", sagte ein Parteisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Das Video von Rezo, das die Kontroverse ausgelöst hat, ging am vergangenen Wochenende online und kommt inzwischen auf 7,5 Mio. Views. Der YouTuber wirft den Christdemokraten unter anderem vor, beim Klimawandel untätig zu sein, Politik für Reiche zu machen und "krasse Inkompetenz" beim Thema Urheberrecht und Drogenpolitik an den Tag zu legen. Seine Behauptungen untermauert er mit Studien sowie Publikationen von Stiftungen und Medien. Eigenen Angaben zufolge habe er mit seinen Mitarbeitern Hunderte Stunden in die Recherche und Produktion des Videos investiert.

Die CDU hatte lange mit der Frage gerungen, wie sie auf das provokante Video reagiert. Nach ersten abweisenden Reaktionen hatte Generalsekretär Paul Ziemiak am Donnerstag schließlich Rezo zum Gespräch eingeladen. Eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Rezo, ob er auf das Angebot eingeht, blieb auch am Freitag weiter unbeantwortet.

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am/dpa


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W&V Redaktion
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