
raw. by W&V - die Kolumne der Top U33:: The Joy of Missing Out
Im Rahmen der Top U33 Kolumne raw by W&V ergründet Lionel Knobloch von BBDO Germany, warum es auch in Zeiten von AI manchmal nicht schadet, einen Hype vorbeiziehen zu lassen.
Künstliche Intelligenz (KI) ist auf dem Vormarsch – sie steckt mittlerweile in immer mehr Software und begleitet uns, oft unerkannt, im Alltag. Bei künstlicher Intelligenz handelt es sich um ein System, das mithilfe von Daten lernt und dafür Algorithmen nutzt. KI wird nicht nur bei der Bildersuche oder Sprachassistenten eingesetzt, sondern hat auch einen großen Einfluss auf die Werbebranche, da durch KI und maschinelles Lernen viele Marketing-Prozesse automatisiert werden können.

Im Rahmen der Top U33 Kolumne raw by W&V ergründet Lionel Knobloch von BBDO Germany, warum es auch in Zeiten von AI manchmal nicht schadet, einen Hype vorbeiziehen zu lassen.

Ab August 2026 müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden. Sabrina Haselbach von pixx.io erklärt, warum KI-Kennzeichnung im Asset-Lebenszyklus zur Herausforderung werden kann und warum daraus ein neues Aufgabenfeld für Marketing-Teams entsteht.

Viele Agenturen versprechen mehr Effizienz durch KI. Doch was passiert, wenn die Technologie tatsächlich im Alltag ankommt? Die Agentur Webnetz liefert eine Antwort, die nicht zum gängigen Narrativ vom Personalabbau passt und wirft neue Fragen für die Branche auf.

KI verändert die Funktionsweise von Social weniger als gedacht. Was sich wandelt, ist der Weg dahin, sagt Sebastian Galla, CEO und Gründer der Social-Agentur Brandneo in Dortmund. Galla glaubt, dass Kunden und Agenturen künftig in gemeinsamen KI-Betriebssystemen miteinander arbeiten, die in einem geschützten Rahmen Markenwissen für Kommunikation nutzen. Das wird die Kunde-Agentur-Beziehung komplett neu gestalten.

Streaming, Social Video und lokale Daten sollen künftig stärker dazu beitragen, Menschen in die Filialen des Möbelriesen Roller zu bringen. Im Interview erläutert pilot-Geschäftsführer Florian Lina, wie sich Mediaplanung für stationäre Händler verändert und warum Business-KPIs wichtiger werden als reine Reichweitenwerte.

Google war bislang vor allem ein Wegweiser durchs Internet. Künftig will die Suchmaschine zunehmend selbst zum Antwortgeber werden. Mit dem AI Mode verändert sich damit nicht nur die Nutzererfahrung, sondern auch die Frage, wie Marken überhaupt noch sichtbar werden. Ein Beitrag von Alicia Wittig, Strategy Lead EMEA bei DEPT.

Die Einführung von KI spart Agenturen Zeit. Doch genau darin steckt auch ein Problem: Viele Geschäftsmodelle basieren auf dem Verkauf eben dieser Zeit. Die Berliner PR-Agentur getpress reagiert darauf mit einem ungewöhnlichen Schritt und entwickelt eine eigene Software.

Marken müssen heute auf immer mehr Plattformen konsistent auftreten. Für Audio bedeutet das einen Wandel weg von einzelnen Jingles und festen Soundelementen hin zu flexiblen Markensystemen. Im Gespräch mit W&V erklären Mirko Drenger von Antenne Deutschland sowie Eduardo García und Philipp Feit von German Wahnsinn, warum sie diesen Wandel für unausweichlich halten.

Kampagnen wurden lange rückblickend optimiert. Im Gespräch mit W&V erklärt David von Hilchen von StackAdapt, warum KI dieses Muster aufbricht und was das für Planung, Messung und Teams bedeutet.

Eine neue ARD-Media-Studie zeigt: KI ist im Alltag angekommen. Der Haken: das Vertrauen der Menschen in Medien und Werbung, die die Tools einsetzen, bleibt brüchig. Für Marken entsteht daraus ein klares Risiko: Wer KI einsetzt, muss erklären, wie und wofür.

Pinterest will Marken früher in der Customer Journey erreichen – und zugleich belegen, dass Inspiration nicht nur Awareness schafft, sondern auch Umsatz. Lucas Brinkmann, Country Manager DACH, spricht über KI, visuelle Signale und Retail-Partnerschaften. Für Werbekunden hat er eine wichtige Botschaft: nachweisbare Wirkung im Marketing-Mix.

Erst der Launch einer eigenen Werbeplattform, jetzt der direkte Zugriff auf das Ersparte: OpenAI baut ChatGPT radikal zum allwissenden Ökosystem um. Über eine Partnerschaft mit dem Finanzdienstleister Plaid können US-Nutzer ab sofort ihre Bankkonten mit dem Chatbot verknüpfen. Für das Marketing öffnet sich damit die Büchse der Pandora der hyper-personalisierten Nutzerprofile – doch das Vertrauensrisiko ist gigantisch.

Google und Meta kontrollieren Performance-Marketing vor allem über automatisierte Kampagnensteuerung. Taboola-CEO Adam Singolda will ähnliche KI-Mechaniken nun auch ins Open Web bringen.

OpenAI öffnet sein Werbesystem für den Markt und bringt damit die Mechaniken von Google Ads direkt in ChatGPT. Doch genau dort beginnen für Marken neue Chancen, aber auch heikle Vertrauens- und Targetingprobleme.

Google verliert massiv Anteile am Website-Traffic, doch KI füllt die entstehende Lücke bislang kaum. Eine neue Studie von Seokratie zeigt, wie sich Suchverhalten, Sichtbarkeit und Marketingprioritäten gerade verschieben.

Google ist die neue Nummer 1 der globalen Top 100 im Markenwert-Ranking BrandZ von Kantar. KI-Marken glänzen, chinesische Marken greifen an, vier deutsche Marken behaupten sich.

Zur Fußball-WM kämpfen Marken um Aufmerksamkeit, während Reichweite immer teurer und austauschbarer wird. Gustavo Gusto reagiert darauf mit Nostalgie, Packaging als Mediafläche und einer ungewöhnlichen Sky-Kooperation.

Viele Unternehmen investieren derzeit massiv in KI, Automatisierung und Effizienz. Strichpunkt sieht darin ein wachsendes Problem, denn Marken ähneln sich immer stärker. Die Agentur baut deshalb ihr Geschäftsmodell um und rückt Unternehmensidentität ins Zentrum der Markenführung.

Accenture Song stellt seine Führung in Europa neu auf: Lars Finke übernimmt das Customer-Geschäft von Roland Mayr. Im Gespräch mit W&V erklärt Finke, warum KI für viele Unternehmen vor allem zum Organisationsproblem wird.

Performance-Kampagnen optimieren oft auf niedrige Klickpreise und hohe CTRs. Genau das könnte im KI-Zeitalter zum strukturellen Risiko werden. Ein neuer Case von True Relevance und 4millions zeigt, warum viele KPIs plötzlich fragwürdig wirken.

KI verändert gerade nicht nur Suchmaschinen massiv, sondern die gesamte Mechanik von Sichtbarkeit. Im Interview erklärt Benjamin Kolthoff von Punkt PR, warum klassische PR genau daran zunehmend scheitert und weshalb Vertrauen wichtiger wird als Reichweite.

Viele Agenturen arbeiten organisatorisch noch immer in klassischen Disziplinen. antoni baut Social und AI nun direkt ins operative Zentrum der Agentur ein und stellt damit die klassische Trennung zwischen Kreation, Beratung und Tech infrage.

Lange stand die Unternehmenswebsite strategisch mehr im Hintergrund, Social Media hatte die Hauptrolle übernommen. Was sie zu neuem Leben erweckt hat, ist ausgerechnet eine Technologie, die auf den ersten Blick wie eine weitere Bedrohung wirkt: die künstliche Intelligenz.

Am Anfang stand eine Frage: Wie weit kann KI im Personal Branding erfolgreich eingesetzt werden - und wo liegen die Grenzen? Snocks-Gründer Johannes Kliesch wagte mit Oneframe Media-Gründer Moritz Maas den Test - mit überraschenden Ergebnissen. Hier kommt der Erfahrungsbericht.