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KI-Agenten, Plattformmacht, neue Erlöse: Was die Medienwirtschaft jetzt entscheiden muss

Wer kontrolliert künftig den Zugang zu Nutzer:innen, Daten und Umsätzen? Und wie lassen sich mit KI neue Geschäftsmodelle entwickeln? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der AI Media Leaders Conference 2026, die am 12. November in Hamburg Entscheider:innen aus Medien, Digitalwirtschaft und Technologie zusammenbringt.
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© Francesca Amann

Wenn KI die Spielregeln für Reichweite und Umsatz verändert

Was passiert mit klassischen Reichweitenmodellen, wenn Nutzer:innen Informationen zunehmend direkt über KI-Assistenten erhalten, statt Websites zu besuchen? Wie bleiben Medien und Marken in KI-generierten Antworten sichtbar? Und welche neuen Umsatzmöglichkeiten entstehen durch KI-Agenten, Datenlizenzierung oder intelligente Services?

Für Unternehmen der Medien- und Digitalwirtschaft sind das längst keine abstrakten Zukunftsfragen mehr. KI verändert nicht nur die Produktion und Verbreitung von Inhalten, sondern auch die Beziehungen zwischen Unternehmen, Plattformen und ihren Zielgruppen.

Gleichzeitig entstehen neue wirtschaftliche Potenziale. Unternehmen müssen entscheiden, welche Technologien sie selbst entwickeln, wo sich Investitionen lohnen und wie sie ihre Wettbewerbsposition langfristig sichern.

Vier Themen-Tracks für strategische Entscheidungen

Hier setzt die AI Media Leaders Conference 2026 an. Am 12. November bringt nextMedia.Hamburg, Teil der Hamburg Kreativ Gesellschaft, rund 400 Entscheider:innen und Impulsgeber:innen aus Medien- und Digitalwirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Politik im Hamburger Emporio Haus zusammen.

Auf zwei Bühnen beleuchten vier Themen-Tracks die KI-Transformation aus unterschiedlichen Perspektiven: System Change, New Media Systems Logic, Business Reality und Foresight AI & Media.

Dabei geht es um konkrete strategische Fragen: Kristian Meinken (pilot) und Jennifer Lachman (SPIEGEL-Gruppe) diskutieren, wie Unternehmen im KI-getriebenen Plattformökosystem die Kontrolle über Publikum, Daten und Erlöse behalten können.

Maximilian Orgonyi (RTL Deutschland) und Kathrin Franssen (Intermate) zeigen, wo 2027 und 2028 reale Umsatzpotenziale durch KI entstehen – jenseits reiner Kosteneinsparungen. Marcel Kollmar (OTTO Group) beleuchtet, wie KI-Agenten den digitalen Handel und den Kundenzugang verändern.

Internationale Perspektiven liefern unter anderem Andreas Briese (YouTube), Dr. Frederik G. Pferdt (ehemals Google) sowie Stephan Scheuer (Handelsblatt) und China-Expertin Moonie Zhu (eTOC), die über den globalen KI-Wettbewerb diskutieren.

Von der Strategie zur Anwendung: Austausch, Networking und KI-Innovationen

Neben dem Bühnenprogramm setzt die Konferenz auf den direkten Austausch. Interaktive Roundtables bieten Gelegenheit, strategische Fragen und praktische Erfahrungen in kleinen Gruppen mit Expert:innen zu diskutieren – beispielsweise zur Sichtbarkeit von Marken in KI-Antworten, zu KI-Agenten in Unternehmen oder zur Anwendung des AI Acts. Die Teilnahme steht allen Konferenzbesucher:innen mit Ticket ohne zusätzliche Anmeldung offen. Die Plätze sind begrenzt, es gilt: First come, first served.

Ergänzend bieten CXO- und AI-Heads-Lunch-Runden Gelegenheit, sich in kleinerem Kreis auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Teilnahme ist ausschließlich auf Einladung möglich.

Wie konkrete KI-Anwendungen bereits heute aussehen, zeigt die Startup Expo. Ausgewählte junge Unternehmen präsentieren Lösungen für Medien- und Digitalunternehmen – von Deepfake-Erkennung und Informationsverifikation über Live-Transkription bis zu KI-gestützten Zielgruppenprofilen und der Erkennung von Hassrede.

Mit mehr als 35 nationalen und internationalen Expert:innen auf den Bühnen, praxisnahen Einblicken und Austausch über Branchengrenzen hinweg bietet die AI Media Leaders Conference Orientierung für Unternehmen, die ihre KI-Strategien weiterentwickeln und neue Geschäftspotenziale erschließen wollen.

AI Media Leaders Conference 2026

Wann: 12. November 2026
Wo: Emporio Haus, Panoramadeck, Hamburg
 

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