W&V Top U33 – Hier kommen die Neuen!
August 2026
33 junge Menschen, die Routinen hinterfragen und neue Kompetenzen in die Branche bringen: Das ist der neue Jahrgang 2026 der W&V Top U33. Ausgewählt hat sie die W&V-Redaktion aus knapp 200 Vorschlägen. Einige arbeiten noch unter dem Radar, andere sind längst sichtbar.
Was sie eint: Sie warten nicht auf die perfekte Gelegenheit, sondern machen einfach – und treiben die Transformation von Kommunikation, Marketing und Commerce mit Haltung voran. Wir haben lange diskutiert – leicht war die Entscheidung auch in diesem Jahr nicht. Auf der Liste stehen Persönlichkeiten, die mit kreativen Ideen oder strategischem Weitblick zeigen, wie modernes Marketing heute funktioniert.
Mit dem dritten Jahrgang der W&V Top U33 ist die Community jetzt 99 Köpfe stark – ein echtes Netzwerk, das sich gegenseitig Türen öffnet und Verantwortung übernimmt. Mit „raw. by W&V" haben die W&V Top U33 ein eigenes Meinungsformat. Und einige der ersten Alumni stehen inzwischen in den W&V Top 100.
Wir sind gespannt, was diese Generation noch bewegen wird.
Gründer und Geschäftsführer
hold my b
Spätestens seit Opa Werner „Matsche-Latsche“-trinkend durchs soziale Web stolpert, kennt die Marketing-Welt Amin Anbousi. Denn er ist der kreative Kopf hinter dem schrulligen Senior, der längst von den Brands als Testimonial entdeckt wurde und bereits für Lidl als Plakat an der Lanxess-Arena hing. Neben Opa Werner unterhält auch noch die Rentner-WG das Netz. Doch damit nicht genug. Neben der Entwicklung und Vermarktung eigener Formate, die von den Marketingabteilungen gerne aufgegriffen werden, berät und unterstützt Amin Anbousi mit der eigenen Agentur hold my b Unternehmen dabei, ihre Kampagnen und Markenauftritte für soziale Netzwerke fit zu machen. Sein Gefühl für Witz und zielgruppenrelevante Sprache, die er gekonnt auf die Plattformen überträgt, sorgt dafür, dass seine Inhalte ankommen. Und das nicht nur bei der Gen Z. Seine Social-First-Kampagnen setzen konsequent auf organisches Wachstum und langfristiges Engagement der Follower:innen. Mit seinen Ideen hat Anbousi dem Social-Media-Marketing einen neuen und überraschenden Twist gegeben, der für viel Aufmerksamkeit in Presse und Öffentlichkeit gesorgt hat. Die beste Voraussetzung, auch in Zukunft besondere Creator-Formate und starke Strategien zu entwickeln.
(Foto: Boris Airo)
Director Brand & Events
Miss Germany Studios
Die Transformation der fast 100 Jahre alten Marke Miss Germany würde nicht ohne Jil Andert funktionieren. Die Verantwortliche für die Marke und die Events von Miss Germany steht gemeinsam mit Geschäftsführer Max Klemmer für all das, was das veränderte Selbstverständnis von Miss Germany ausmacht: eine neue Haltung, ein neues Selbstverständnis, Empowerment und Vernetzung von Frauen statt der Bewertung ihres Aussehens. All das transportiert sie glaubwürdig auf Bühnen und in der Öffentlichkeit. Längst ist sie selbst im Miss-Germany-Kosmos und auch darüber hinaus zu einer Marke geworden, die eng mit dem Unternehmen verbunden ist und dessen Reise maßgeblich mitgestaltet. Der Titel als Director Brand & Events, der so gut wie alles umschließt, was Miss Germany ausmacht, ist mehr als angemessen. Sie definiert die Wahrnehmung der Marke Miss Germany nach außen, denkt Kommunikation neu, geht mutige Schritte und sorgt dafür, dass sich das Unternehmen immer weiterentwickelt. Miss Germany wird durch Jil Andert den Transformationsprozess noch schneller und besser bewerkstelligen.
(Foto: Stephan Glathe)
Management Supervisor
Ogilvy Germany
Sie gilt als echtes Talent im Bereich Beratung und versteht Kunden, wie es nur wenige schaffen. Innerhalb kürzester Zeit hat sie sich bei Ogilvy zur Management Supervisor hochgearbeitet. Mittlerweile verantwortet sie Etats wie den der Deutschen Bahn, den die Agentur erst kürzlich verteidigen konnte. Und das ist auch ihre Leistung. Gemeinsam mit Roland Stauber betreut sie den wichtigen Kunden mehr als erfolgreich. Baldczus versteht Beratung nicht eindimensional: Sie bringt Strategie und Kreation zusammen und agiert dabei konsequent lösungsorientiert – mit Vorliebe auch out of the box. Wer sie kennt, schätzt ihre Neugier, ihre Energie und ihren Führungsstil. Denn sie steht für eine Generation junger Manager:innen, die selbstreflektiert sehr genau wissen, welche Art Führungskraft sie sein wollen. Dabei bricht sie immer wieder mit alten Mustern und etabliert neue Regeln, die nicht nur den Mitarbeitenden, sondern der gesamten Branche guttun. Berater:innen bekommen oft nicht die Sichtbarkeit nach außen, weil ihre Arbeit vielmehr im perfekten Miteinander zwischen Agentur und Kunden stattfindet. Baldczus hat Sichtbarkeit auch nach außen allerdings mehr als verdient.
(Foto: Pouria Dayyan)
Fachexpertin Bewerbermarketing und Kommunikation
Siemens
Sie ist selbst die Zielgruppe und macht sich bereits Gedanken darüber, wie Unternehmen die Zukunft der Arbeit gestalten, junge Talente nicht nur gewinnen, sondern auch halten können und welche gesellschaftlichen Veränderungen sich wie auf die Arbeitswelt auswirken. Und wahrscheinlich ist es die Nähe zu den Bedürfnissen der Gen Z, die dafür sorgt, dass Benner wirklich gehört wird. In Talks sowie als Speakerin und Autorin erhebt sie ihre Stimme zu den Themen, die sie bewegen. Ganz vorne stehen dabei Gendergerechtigkeit und die Rolle der sozialen Herkunft in der Ausbildung und im Beruf. Praxiserfahrung holt sie sich in ihrem Job bei Siemens, wo sie für das Bewerbermarketing und die Kommunikation verantwortlich ist. Als Reverse-Mentorin teilt sie ihre Sicht der Dinge mit deutlich älteren Führungskräften. Personal Branding ist ihr großes Steckenpferd, und so ist sie nicht nur in eigener Sache unterwegs, sondern pusht auch ihren Arbeitgeber mit ihrer Präsenz, ihren Themen und ihrem Fachwissen. Siemens lässt sie glücklicherweise ihren Job so erledigen, wie sie es besonders gut kann: mit einer kreativen, frischen Denke, neuen Ideen und dem Mut, Dinge anders zu machen. Das zahlt sich aus. Intern wie extern ist Benner längst zu einer starken Stimme ihrer Generation geworden.
(Foto: Julian Kopf)
Geschäftsführer
Altbau Creative Studios
Sein 80-jähriger Opa ist das Geheimnis seines Erfolgs. Vor allem aber hat Jannik Diefenbach das richtige Gespür gehabt, als er seinen Großvater vor die Kamera holte, ihm fancy Klamotten anzog und ihn immer ohne Worte und zu zeitgemäßer Musik die hippsten Schuhe und Mützen ausprobieren ließ. Mittlerweile können sich Jannik und „Gramps“ vor Kooperationsanfragen kaum mehr retten. Und so muss inzwischen auch die Oma mit ins Bild. Shark Beauty, Lego, Anheuser-Busch, Lidl, Pizza Wolke, Fielmann, Mediamarktsaturn, Dior, O2, Uber – kaum eine Marke, die sich noch nicht mit Jannik und seinem Opa zusammengetan hat. Diefenbach selbst steht nur selten vor der Kamera. Stattdessen kümmert er sich um den kreativen Output und die Umsetzung der Inhalte. Und das macht sich bezahlt. Mittlerweile ist aus dem Namen „Gramps“ auch eine eigene Modelinie geworden mit Caps, Mützen und Pullis. Und nebenbei berät Diefenbach andere Unternehmen bei ihrer Social-Media-Strategie, erstellt deren Content und vermarktet neben seinem Großvater weitere Talente. Mit seinen Ideen, seiner Kreativität und seinem Blick fürs Geschäft hat Diefenbach die Grenzen des erfolgreichen Social-Media-Marketings ein ganzes Stück verschoben. Und Maßstäbe für kreative Ideen auf den Plattformen gesetzt.
(Foto: Altbaustudios)
Marketing Lead Central Europe/
Spotify
Julian Göller
Dass Julian Göller bei Spotify gelandet ist, ist ein Perfect Match. In früheren Stationen hat er bereits Erfahrungen bei Plattformen gesammelt, hatte Kontakt zu Künstler:innen und ihren Projekten und hat sich jede Menge Wissen im Bereich Social Media und Digitalmarketing angeeignet. Dazu kommen seine Leidenschaft für Musik und ein Händchen für gutes Projektmanagement. Das alles macht ihn zu einem Top-Mitarbeiter für Spotify, wo er seit November 2021 als Marketing Lead sowohl das digitale Marketing als auch das Brand Marketing der Musik- und Podcast-Plattform verantwortet. In dieser Rolle entwickelt er integrierte Kampagnen über alle Kanäle hinweg und treibt sie voran. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kampagne „Wrapped“, die Spotify Jahr für Jahr größer und kanalübergreifender ausspielt. Dazu kommt die Weiterentwicklung des Influencermarketings von Spotify – immer mit der Frage nach der kulturellen Relevanz für die gesamte Musik- und längst auch Podcast-Community. Sein Wissen teilt er auf Bühnen und als Gastdozent an Hochschulen und sorgt auch so für noch mehr Sichtbarkeit seines Arbeitgebers.
(Foto: Marian Lenhard)
Group Manager Digital Paid Media
Pion3ers
Einst als Customized Agency für den Kunden Rewe und dessen Mediaaktivitäten gestartet, ist Pion3ers längst eine feste Größe auf dem Markt. Das ist auch der Verdienst der jungen Mitarbeitenden, die die Besonderheit der Agentur nutzen, um Erfahrungen zu sammeln, sich auszuprobieren und ihr Talent unter Beweis zu stellen. Eine von ihnen ist Nadine Haake. Die operative Digitalplanung für Rewe liegt in ihren Händen. In dieser Funktion steuert sie Prozesse, stößt Innovationen an, denkt strategisch und hebt damit die Kommunikation des Lebensmittelhändlers auf eine neue Stufe. Gemeinsam mit Fabienne Krüger gewann sie 2026 den Vorentscheid in Deutschland zu den Young Lions. Und auch wenn es in Cannes dann nicht für eine Platzierung unter den ersten drei Teams reichte: Die Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit, die damit einhergingen, hat sich Haake mehr als verdient. Mit ihrem kollegialen und empathischen Führungsstil, ihrer Fähigkeit, komplexe Systeme nicht nur zu verstehen, sondern zu hinterfragen und zu optimieren, und der Kompetenz, ihre Punkte verständlich zu machen, gilt sie schon lange nicht nur innerhalb der Agentur als ein großes Talent, von dem sicherlich künftig noch mehr zu hören und zu sehen sein wird.
(Foto: Britta Würzburg, Omnicom)
Senior Media Strategist
Jung von Matt Impact
Marvin Hanisch gehört zu den Menschen, die keinen klassischen Weg in die Agenturwelt genommen haben. Vor Jung von Matt Impact, wo er seit April 2024 arbeitet, machte er unter anderem Station bei Roland Berger, Universal McCann und auch BMW. Von diesen unterschiedlichsten Eindrücken profitiert er jetzt in seiner Arbeit. Neben der strategischen Betreuung von Etats und Kunden beschäftigt er sich damit, Mediastrategien zukunftsfähig zu machen. Wie gut ihm das gelingt, zeigte er Anfang 2026, als im Rahmen des Deutschen Mediapreises, der jährlich von W&V vergeben wird, die Media Youngsters gekürt wurden. Gemeinsam mit Rebecca Hartmann von Jung von Matt Impact Schweiz gewann er den ersten Platz und durfte gemeinsam mit seiner Teampartnerin erstmals am Werbefestival in Cannes teilnehmen. Wenn es so weitergeht, wird es nicht das letzte Mal gewesen sein. Denn Hanisch versteht es, Marketingansätze in moderne Mediastrategien zu übersetzen und Marken somit noch relevanter für die entsprechenden Zielgruppen zu machen.
(Foto: Picture People)
Senior Digital Media Consultant
Jung von Matt Impact
„Insights und Entertainment sind kein Nice-to-have, sondern der Kern für Erfolg in der Werbung“ – diesen Satz postete Rebecca Hartmann im Juni 2026 aus Cannes. Was sie dort gehört und erfahren hatte, bestärkte sie in ihrer Haltung: Werbung funktioniert nur, wenn sie auch unterhält. Als Senior Digital Media Consultant ist sie bei Jung von Matt Impact dafür zuständig, dass digitale Kampagnen so erzählt werden, dass sie für die Zielgruppe relevant sind. Seit April 2024 ist Hartmann bei der Agentur in der Schweiz tätig und hat seitdem für Aufmerksamkeit gesorgt. Unter anderem 2026 mit dem ersten Platz bei den Media Youngsters, die W&V jedes Jahr im Rahmen des Deutschen Mediapreises kürt. Gemeinsam mit Marvin Hanisch konnte sie die Jury von ihrem Konzept für Zewa überzeugen. Dabei spielte sie gemeinsam mit ihrem Teampartner ihre Stärken aus: eine gute Präsentationstechnik, eine hervorragende Zielgruppenanalyse und die perfekte Umsetzung des Briefings führten am Ende zum ersten Platz. Und auch künftig wird Hartmann das tun, was Agentur und Kunden von ihr erwarten und was sie besonders gut kann: Mediastrategien entwickeln, die Substanz haben und nachhaltig wirken.
(Foto: Fabrizio Rutishauser blish)
Senior Manager Social & Advocacy - Chief Digital Marketing Office//ab 1.9.: Global Lead Advocacy & Partnerships - La Roche Posay
L'Oréal
Jacqueline Jarzab weiß, wie man Marken kulturell relevant macht, und hat das bei L'Oréal mehrfach bewiesen. Ihre Mittel: Daten, AI, Innovationen und ein außerordentlich gutes Gespür für die richtigen Gesichter.Um das zu erreichen, setzt sie auf Daten, AI, Innovationen und vor allem auf die richtigen Gesichter für die jeweiligen Marken – und das mit einem außerordentlich guten Gespür. Mit ihrer Hilfe hebt der Kosmetikkonzern sein Influencermarketing gerade auf eine neue Stufe. Denn Jarzab ist überzeugt: „Creators werden die neuen Creative Directors der Communitys sein“, wie sie auf Linkedin schreibt. Dafür gibt sie Creator:innen mehr kreativen Freiraum und verbindet diese Freiheit mit klar messbaren Ergebnissen – ein Ansatz, der Influencer-Marketing bei L’Oréal längst zu einer relevanten Größe gemacht hat. Zum 1. September übernimmt sie bei der L’Oréal-Marke La Roche Posay die Rolle als Global Lead Advocacy & Partnerships und wird sich dann intensiver mit nur einer Marke auseinandersetzen. Auch dort wird es darum gehen, die kulturelle Relevanz der Beautybrand zu stärken und sie so emotional noch stärker in der Zielgruppe zu verankern. Jarzab wird mit ihrem Wissen, ihrer Kompetenz und ihrem Arbeitseifer entscheidend dazu beitragen, dass das gelingen wird.
(Bild: Jacqueline Jarzab)
CEO & Gründer
Bergmensch
Was die Outdoormarke Bergmensch von vielen anderen Bergsportmarken unterscheidet, ist ihre Community. Nach eigenen Angaben schart Bergmensch rund 10000 aktive Mitglieder um sich, die die Marke ganz bewusst unterstützen und wählen. Allein auf Instagram folgen mehr als 150000 Menschen der Marke, die 2019 von Felix Keser und Dominik Ebenkofler gegründet wurde. Mit einer besonderen Positionierung: Während viele Bergsportmarken das Höher-schneller-weiter in den Mittelpunkt stellen, steht Bergmensch für eine Community, die gerne in den Bergen und der Natur unterwegs ist, aber völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt. So sind alle Fitnesslevel ausdrücklich willkommen. Keser selbst ist das Gesicht der Marke. Neben den Social-Media-Accounts der Brand pusht er Bergmensch auch auf seinen eigenen Kanälen. Mittlerweile unterhält die klassische D2C-Marke einen ersten Pop-up-Store in Reutlingen. Was Bergmensch zudem besonders macht, ist Kesers Engagement. Er unterstützt den Bau von Brunnen in Kalkutta, setzt auf faire Bedingungen bei der Produktion und umweltfreundliche Stoffe. Mit seiner klaren Positionierung, seinen originellen Kleidungsstücken und seiner unermüdlichen Social-Media-Präsenz hat er Bergmensch längst zu einer relevanten und sehr erfolgreichen Marke aufgebaut.
(Foto: Spotwave Studio)
Head of Creative & Partner
Zeam
Vor einem Jahr wurde Michèl Kessler Partner bei der Schweizer Agentur Zeam. Schon da zeigte sich, welchen Anteil er am Erfolg der Agentur hat. Unermüdlich sorgt der Kreativchef dafür, dass der Output der Agentur nicht nur hoch, sondern vor allem qualitativ wertvoll ist. Wie das gesamte Führungsteam ist auch Kessler nicht nur jung, sondern vor allem in der Lage, Marken und Unternehmen an die Hand zu nehmen, wenn sie nicht nur eine Kampagne für die Gen Z haben, sondern sich selbst und ihre Kommunikation dauerhaft modernisieren und verjüngen wollen. Längst arbeitet er für große internationale Marken, die bei ihrer Transformation auf sein Know-how setzen. Kessler gilt als offen und zugänglich, eloquent und meinungsstark. Mit seiner Persönlichkeit trifft er bei vielen Menschen den richtigen Ton und so ist er nicht nur innerhalb der Agentur Zeam, sondern auch in der Branche selbst hoch angesehen und bestens vernetzt. Ohne ihn wäre Zeam nicht da, wo die Agentur inzwischen steht. Als Partner wird Kessler sie noch weiter voranbringen.
(Foto: Alex Alfonso)
Strategic Planner
HeimatTBWA
Er ist Stratege aus Leidenschaft. Moritz Kleiser gehört zu den Talenten, die Strategie wirklich leben und Marken mit ihrem Blick auf die Dinge einen echten Mehrwert und Vorsprung verschaffen. Gleichzeitig ist Kleiser kein typischer Planer. Vielmehr kommt er aus der kreativen Ecke, hat eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert und versteht daher umso besser, wie wichtig gute Briefings für Kreativteams sind. Parallel zu seinem Job bei HeimatTBWA gibt er wichtige Impulse, wie strategische Arbeit künftig aussehen muss. Strategie ist für ihn unmittelbar mit Wirkung verbunden. Er setzt stark auf emotionalisierende Ansätze, die Zielgruppen dauerhaft binden und tief in das kulturelle Verständnis der Konsument:innen eindringen. Hinzu kommen sein großes Interesse an KI und die Frage, wie künstliche Intelligenz interne Strategie-Workflows verbessern und den Output vor allem qualitativ optimieren kann. Durch seine Überzeugung, dass Strategie in den kommenden Jahren für Agenturen ein noch bedeutenderes Feld wird, das exzellent bespielt werden muss, ist er nicht nur für das TBWA-Network bereichernd. Mit seinen Gedanken und Arbeiten wird er zu den Menschen gehören, die die Zukunft von strategischer Arbeit auf Marken bedeutend mitgestalten werden.
(Foto: privat)
Marketing Transformation Consultant
Tied and Frank
Bis vor kurzem war er Mediastratege bei Jung von Matt Neckar. Kevin Tiedgen, ebenfalls lange bei der Agentur in Stuttgart tätig, hat ihn abgeworben. So ist Jascha Knauf, der bis zu seiner Hochzeit im Juli 2026 Jascha Fabian hieß, seit August bei der Agentur Tied and Frank tätig. Dort hat er die Rolle des Marketing Transformation Consultant übernommen. Tiedgen weiß aus der gemeinsamen Zusammenarbeit genau, was er an Knauf hat: Er schlägt die Brücke zwischen Media und Kreation und begleitet Marken bei ihrer Neuausrichtung. In seiner neuen Rolle wird es genau darum gehen: Knauf soll Marken und Unternehmen so begleiten, dass sie stärker, erfolgreicher und optimal für die Herausforderungen der modernen Welt aufgestellt sind. Auch Kunden äußern sich wertschätzend über Knauf, der bereits in jungen Jahren für viele Unternehmen ein ernstzunehmender Sparringspartner geworden ist. Bei Tied and Frank wird er seinen Weg weitergehen und das, was er zuletzt gemeinsam mit Kevin Tiedgen bei Jung von Matt erarbeitet hat, in erfolgreiche Zukunftsmodelle übersetzen.
(Foto: Milena Sprung)
Chief Product & Research Officer
Appinio
Sie ist Psychologin, Marktforscherin und macht sich für Female Leadership stark: Louise Leitsch gehört zu den jungen Frauen, die eine Vorbildfunktion haben – weit über die Branche hinaus. Dazu kommt, dass sie ihre Rolle mit Bravour ausfüllt. Sie betreibt Marktforschung, die Unternehmen und Marken wirtschaftlich erfolgreicher machen soll. Und zwar, indem sie darauf blickt, welche Ansätze und Fragen die Kunden wirklich weiterbringen. Eine bedeutende Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz. Mithilfe von KI hebt Louise Leitsch das Thema Marktforschung auf eine neue Ebene. Mit Erfolg: Innerhalb kurzer Zeit ist sie bei Appinio die Karriereleiter nach oben geklettert und führt inzwischen ein Team von rund 90 Mitarbeitenden. Sie gilt als Führungskraft mit einer hohen emotionalen Intelligenz, die Menschen fördert und fordert und fachlich wie menschlich weiterentwickelt. Mit ihrer eigenen Sichtbarkeit auf Bühnen, in Jurys sowie in Podcasts verhilft sie auch ihrem Arbeitgeber zu mehr Präsenz. Und das wiederum macht sie zu einer Führungskraft, die längst unverzichtbar geworden ist.
(Foto: Appinio)
Regional Agency Lead DACH
Maria Lieb steht stellvertretend für die globalisierte Arbeitsweise und das berufliche Nomadentum der jungen Generation. Die Österreicherin war zu Beginn ihrer Karriere nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in den USA tätig. 2018 wechselte sie dann nach Irland zu Google, wo sie mehrere Jahre lang diverse Stationen durchlief. Mittlerweile arbeitet sie in Hamburg bei der Plattform Pinterest als Regional Agency Lead DACH. In dieser Rolle baut sie Brücken zwischen Pinterest und den Agenturpartnern mit einem klaren Blick dafür, was beide Seiten erfolgreicher macht. Maria Lieb arbeitet innovativ und vorausdenkend und kommuniziert klar, selbstbewusst und so, dass sich alle mitgenommen und verstanden fühlen. Nebenbei engagiert sie sich beim BVDW im Future-of-Search-Lab, das sich mit der Zukunft visueller Suche beschäftigt. Bei Pinterest engagiert sie sich zudem intern insbesondere für Frauen und schafft Räume, in denen sich die Kolleginnen austauschen und ihre Ziele erreichen können. Damit ist Lieb nicht nur eine besondere Mitarbeiterin, sondern mit ihrem Ehrgeiz, ihrem Arbeitseifer und Durchhaltevermögen ein beeindruckendes Talent ihrer Generation.
(Foto: Emmanuel Nimo)
Director Global Data Strategy & New Business
Mediaplus
Wenn es um neue Spielregeln im KI-Zeitalter geht und Antworten auf die Frage gefunden werden müssen, wie Daten angesichts von KI so eingesetzt werden können, dass Mediastrategien wirklich skalierbar werden, dann ist Ann-Catherine Lukes die perfekte Ansprechpartnerin. Als Director Global Data Strategy & New Business arbeitet sie bei Mediaplus daran, sowohl die Agentur als auch deren Kunden so weiterzuentwickeln, dass sie fit für das KI-Zeitalter sind. An der Schnittstelle von Datenstrategie, KI-Innovation und Geschäftsentwicklung besetzt sie eine Schlüsselstelle bei der Neuausrichtung. Unter anderem ist sie für die Einführung von Plus.AI, des Mediaplus-eigenen KI-Steuerungssystems für die datengetriebene Mediaplanung – mitverantwortlich. Bei aller KI-Begeisterung verliert Lukes aber nie den Menschen aus dem Blick und sieht Transformation immer als Zusammenspiel von Technologie, Organisation und dem menschlichen Faktor. Aus diesem Grund ist sie nicht nur für die Agentur und deren Kunden besonders wertvoll. Vielmehr gehört sie zu den Branchenköpfen, die verstanden haben, wohin sich Media und Marketing entwickeln und wie Organisationen jetzt darauf reagieren müssen.
(Foto: Mayur Alaspure)
Chief Creative Officer
WOW 404
Für sein Alter hat Urs Meier nicht nur ungewöhnlich viele berufliche Stationen hinter sich, sondern prägt mit seiner Kreativität und seinen Ideen längst die Marketingbranche mit. Seit April 2025 ist er Chief Creative Officer der Agentur WOW 404. Die Unit arbeitet unter seiner kreativen Leitung für namhafte Brands wie Lidl, Milka, Maggi und Coca-Cola und hilft ihnen, nicht nur nah an die Gen Z heranzukommen, sondern Teil ihrer Kultur zu werden. Dazu setzt Meier auf Events und Erlebnisse, die über eine Verlängerung in die sozialen Netzwerke die verschiedenen Communitys erreichen. Kunden, denen er mit seinem tiefen Verständnis der jungen Generation den Weg in Subkulturen ebnet, sind begeistert von seinen frischen Ideen und seiner Umsetzungsstärke. Denn der Mehrwert, der sich aus der Zusammenarbeit mit Meier ergibt, ist enorm. Das 15-köpfige Team von WOW 404 wechselte von der insolventen Gen-Z-Agentur Garden of Youth zu WOW und bildet seitdem dort die Einheit WOW 404 unter Meiers Leitung. Damit greift er auf ein bewährtes Team junger Menschen zurück, mit denen er gemeinsam die Spielregeln des Social-First-Marketings neu definiert und immer wieder Grenzen verschiebt.
(Foto: WOW404)
Junior Managerin Marketing, PR & Sales
Strawanza
Wer bei kleinen Unternehmen lernt, lernt sehr schnell sehr viel. So auch Lea Mittermeier, die bei der süddeutschen Bekleidungsmarke Strawanza in ihrer Position die Bereiche Marketing, PR und Sales gleichzeitig betreut. Direkt nach ihrem Studium der angewandten Wirtschaftspsychologie hat sie bei Strawanza im April 2025 angefangen. Seitdem tut sich dort einiges. Mittermeier ist mitverantwortlich dafür, dass die Kleidungsstücke mit den frechen Sprüchen bei der jungen Generation bestens ankommen. Und das trotz des gelebten Lokalkolorits längst über den Weißwurstäquator hinaus. 124000 Follower:innen hat die Marke auf Instagram, auf Tiktok sind es knapp 31000 Follower:innen. Dazu kommt ein modernes Influencermarketing, mit dem sich die Marke jung, frech und unterhaltsam präsentiert. Kooperationen mit dem Sänger Tream sowie mit der Kräuterlimonade Almdudler sorgen für die nötige Flughöhe und den Coolness-Faktor. Das auszubauen, ist Mittermeiers Aufgabe. Das Konzept scheint aufzugehen. Mit ihrer Hilfe gewinnt die Marke an Reichweite, Aufmerksamkeit, Bekanntheit und Relevanz. Damit zeigt Mittermeier, wie viel junge Mitarbeitende zur Entwicklung einer Marke beitragen können – wenn man ihnen Verantwortung gibt und sie machen lässt.
(Foto: Claus Uhlendorf)
Head of Tiktok DACH
Teveo
Sportswear-Marken gibt es wie Sand am Meer und viele sind noch nicht lange auf dem Markt. Immer mehr von ihnen fluten gerade die sozialen Netzwerke. Eine Marke, die da besonders sichtbar und erfolgreich ist, ist Teveo. Ihr USP: Die Kleidung soll besonders den Po betonen. Der Erfolg ist auch Céline Muchas Verdienst. Als Teamlead Tiktok DACH ist sie für den Aufbau der Marke als Fitness- und Influencer-Brand verantwortlich. Das gelingt gut. 177200 Follower:innen hat Teveo mittlerweile auf Tiktok. Rund 50000 mal werden die Tiktoks der Marke gesehen. Formate wie Live-Shopping auf Tiktok haben regen Zulauf. Kein Wunder: Die Community der Fitness- und Fashionfans hat die Marke auf dem Schirm, die Zahl der begeisterten Userinnen wächst von Tag zu Tag. Auch aus diesem Grund geht es für Teveo, 2019 gegründet, darum, ihren USP weiterhin für die junge Zielgruppe sichtbar zu machen. Céline Mucha, die einst bei ProSiebenSat.1 ihr Handwerk als Social-Media-Managerin gelernt hat, sorgt dafür, dass auch künftig der Erfolg der Marke über Tiktok hinaus seinen Weg nimmt.
(Foto: Céline Mucha)
Strategist
Digitas
Dass Digitas eine der Gewinneragenturen des Telefónica-Pitches ist, ist auch Aylin Özcans Verdienst. Die Strategin überzeugte durch Klarheit, strategische Exzellenz, strukturiertes Denken und die Fähigkeit, komplexe Themen greifbar zu machen. Sie ist in der Lage, kanalübergreifend zu denken und Kampagnen so zu orchestrieren, dass die Maßnahmen sichtbar und wirkungsvoll werden. Aylin Özcan arbeitet aktiv daran mit, klarzumachen, welche Themen von morgen nicht nur die Agenturen, sondern auch die Kunden beschäftigen werden, und prägt so die Entwicklung der Agentur maßgeblich mit. Längst ist sie bei Digitas viel mehr als eine geschätzte Mitarbeiterin – sie betreut Kunden erfolgreich und mit großer Souveränität und ist deshalb schon längst nicht mehr aus der Agentur wegzudenken. Dazu kommt, dass sie für viele Kolleg:innen eine zentrale Anlaufstelle ist, wenn es um Sparring, Perspektivwechsel und Hintergründe geht. Sie lebt die Kultur der Agentur und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Teams und Menschen. Das alles macht sie unverzichtbar für die Agentur, jetzt und genauso in Zukunft.
(Foto: Danilo Brandt/Digitas)
Marketing Managerin
Kleinanzeigen
Deutscher Digital Award (DDA), Deutscher Preis für Onlinekommunikation (DPOK), Tiktok Ad Awards – das allein ist nur ein Teil der Preise, die Kleinanzeigen in den vergangenen Monaten abgeräumt hat. Einen großen Teil der Verantwortung dafür trägt Janina Roosen, die bei dem Unternehmen einst als Social-Media-Marketing-Managerin und inzwischen als Marketing-Managerin die Geschicke von Kleinanzeigen maßgeblich mitgestaltet. Ihr beruflicher Weg steht dabei auch stellvertretend für die Markenstrategie von Kleinanzeigen. So ist Social Media mittlerweile einer der wichtigsten Kanäle für die Plattform und Bestandteil des gesamten Marketings. Roosens Anspruch ist es, Social Media als Kanal einzusetzen, der die Relevanz der Marke in der entsprechenden Zielgruppe steigert und gleichzeitig messbare Daten und Ergebnisse liefert, die sich skalieren lassen. Die Contentstrategie von Kleinanzeigen, die sie entwickelt, funktioniert sowohl auf Tiktok als auch auf Instagram und sorgt dafür, dass die Marke nicht erst seit der namentlichen Ablösung von Ebay eine höhere Wahrnehmung und mehr Aufmerksamkeit bei der jungen Zielgruppe bekommt. In ihrer Rolle wird Roosen auch künftig dafür sorgen, die Marke stärker in der Gen Z zu verankern.
(Foto: Lena Ishak)
Head of Brand & Studio
A.T.U - Auto-Teile-Unger
Gold beim Deutschen Digital Award 2026 für den besten Social-Media-Auftritt – allein dieser Award zeigt, was Daniel Schebek mit seinen Kolleg:innen bei A.T.U und gemeinsam mit der Agentur Mawave zuletzt erreicht hat. So haben sie ein Brand Face aufgebaut, das zuerst gehasst und dann gehypt wurde und so der Marke sehr viel Aufmerksamkeit und eine echte Community beschert hat. Dazu kommt: A.T.U setzt viel auf Comment-Marketing, das heißt, das Unternehmen kommentiert Beiträge anderer Marken und bekannter Accounts auf den sozialen Plattformen mit möglichst witzigen Sprüchen. Auch deshalb gilt die Marke längst als eine der Vorreiter:innen beim Thema Social Media. Schebek steht maßgeblich hinter diesem Erfolg. Diese Plattformdenke beeinflusst längst die gesamte Markenidentität von A.T.U. Das zeigt sich auch am Jobtitel von Schebek, der von der Social-Media-Rolle inzwischen zum Team Lead Brand aufgestiegen ist. Es ist zu erwarten, dass der Gold-Award beim DDA erst der Anfang war – A.T.U hatte hier das erste Mal in der Unternehmensgeschichte eingereicht. Vom Unternehmen wird sicherlich noch einiges kommen. Und Schebek wird dabei eine bedeutende Rolle spielen.
(Foto: Lukas Frey)
CEO
DepartD
David Scholl, Geschäftsführer der Agentur DepartD, gilt nicht nur als Macher, kreativer Impulsgeber und Social-Media-Unternehmer. Er ist vor allem einer der führenden Köpfe hinter dem Erfolg von Kaufland auf den sozialen Plattformen. Und das macht sich nicht nur bei Awards, sondern vor allem in Zahlen bemerkbar. Seit dem Start vor rund sechs Jahren hat Kaufland auf Tiktok 1,5 Millionen Follower:innen gesammelt und gilt längst als der Lebensmittelhändler, der für alle anderen Supermärkte den Weg beim Thema Social-First-Strategien geebnet hat. „We turn brands into entertainers for the next generation“ ist der Ansatz von DepartD, und den verfolgt Scholl mit seinem Team konsequent. Langeweile ist verboten, Werbung muss unterhalten – das ist die Devise. Die Stärke der Agentur ist die konsequente Ausrichtung auf die junge Zielgruppe. Von Beginn an hat Scholl die Agentur mit aufgebaut und weiß darum auch, dass er sich mit Mitarbeitenden umgeben muss, die so nah wie möglich an der Zielgruppe der Gen Z dran sind. Denn längst ist DepartD mehr als ein Geheimtipp und weitere große Brands haben sich bereits von den Berlinern beim Thema Social-First helfen lassen. Damit wird Scholl auch in Zukunft die Branche maßgeblich mitgestalten und Maßstäbe setzen, wie junge Konsument:innen immer wieder neu zu begeistern sind.
(Foto: Robert Schönholz)
Co-Gründer und Geschäftsführer
Serviceplan Social
Seine ersten beruflichen Schritte tat Kai Seidel bei Mast-Jägermeister Deutschland als Manager Digital Marketing. Und von dort hat er offenbar alles Wichtige mitbekommen, was ihn jetzt zu einem erfolgreichen Agenturmanager macht, der sich stark mit den Themen Social Media und Culture-Marketing auseinandersetzt. Er hat verstanden, dass Marken ihre Kommunikationsstrategien überdenken und neu formen müssen, und unterstützt sie dabei mit seinem Team. Mittlerweile betreut er die Marke, bei der er selbst gelernt hat, wie moderne Kommunikation und kulturelle Relevanz funktionieren: Jägermeister. Einen „Full-Circle-Moment“ nennt er es selbst auf Linkedin. Aber auch das Resultat dessen, was er kann. Und das meint nicht nur, Marken kulturell aufzuladen und ihnen digitale Sichtbarkeit zu geben. Vielmehr denkt er Strategien komplex, macht sich Gedanken darüber, wie Marken mit Creator:innen heute und in Zukunft erfolgreich zusammenarbeiten können und müssen und entwickelt frische Ideen, wie sich derartige Konzepte auch messen lassen. Seidel gibt Serviceplan eine weitere Facette mit dem, was er besonders gut kann: Marken auf Social Media stark machen, mit genau dem Konzept, das der jeweilige Kunde braucht.
(Foto: Magdalena Mitter)
Co-Founder & Creative Partner/
Nivo
Julian Seitlinger macht vieles anders, als es in der Branche üblich ist. Während viele gerade über Social-First-Ansätze diskutieren, propagiert Seitlinger „Offline first“. Er ist davon überzeugt, dass Marken kulturelle Phänomene sind, die vor allem erst einmal in der realen Welt stattfinden müssen. Dort entstehen seiner Meinung nach echte Verbindungen zur Community und Bilder, die Earned Media produzieren. Von der realen Welt aus ist dann der Schritt in die digitale Welt möglich. So steht Seitlinger, der in der Branche als „Juppe“ bekannt ist, für ungewöhnliche und kreative Eventkonzepte, die er mit seiner Agentur nicht nur entwickelt, sondern auch umsetzt. Und daraus wiederum ergeben sich neue Kooperationen etwa mit Social-Media-Agenturen wie Ozmoze oder der Kreativagentur Max & Doris. Als echter Quereinsteiger, der aus der Food- und Gastro-Szene kommt und sich selbst als Food-Experte bezeichnet, bereichert Seitlinger die Branche mit einem wohltuend neuen und anderen Blick auf Marketingstrategien und Eventkonzepte. So sorgt er dafür, dass es in seiner Gegenwart nicht langweilig wird. Marken, die einen neuen, kreativen und ungewöhnlichen Blick auf ihre Produkte und Dienstleistungen suchen, sind bei Seitlinger in den besten Händen. Und die Agenturbranche profitiert von seinem Out-of-the-box-Denken ebenfalls.
(Foto: Manuel Schuller)
AI Process Optimator
Intermate Media
Wie das Agenturmodell der Zukunft vor allem mit Blick auf KI aussieht, ist eine komplexe Frage. Genau damit beschäftigt sich Mike Sommer. Angefangen als Grafikdesign-Praktikant bei Intermate hat sich Sommer längst zu einem KI-Experten entwickelt, der Prozessoptimierungen vorantreibt und sein Wissen rund um KI-Tools einbringt. Seine Neugier, sein Wissensdurst und seine unermüdliche Beschäftigung mit allen AI-Tools, die es neu auf dem Markt gibt, machen ihn zu einem echten Gewinn für die Agentur. Denn dank ihm kann sie Teams effizienter aufstellen, interne Prozesse optimieren und hat zudem immer einen Experten zur Hand, wenn es darum geht, den Kunden AI-Tools nahe zu bringen, sie zu beraten und Ergebnisse zu verbessern. Für die interne AI-Squad und auch für die gesamte Agentur ist Sommer damit ein echter Gewinn. Mit seiner Hilfe kann die Agentur ihre Positionierung ausbauen und weiterhin nah am Puls der Zeit und nah an der Zielgruppe sein. Sommer kann so nicht nur den Kunden, sondern auch sich selbst auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft weiterhelfen.
(Foto: Studioline Photography)
Senior Brand Marketing & PR Managerin
Mast-Jägermeister Deutschland
Kulturelle Relevanz – welche Marke wünscht sich das nicht? Jägermeister hat es längst geschafft, das Nachtleben und die Festivals der jungen Zielgruppe zu begleiten und so Teil der Partykultur zu werden. Einen großen Teil dazu trägt Rika Stünkel bei. Sie ist als Senior Brand Marketing Managerin mitverantwortlich für die strategische Ausrichtung der Marke. Jägermeister hat sich immer stärker von der einst angestaubten Marke zu einer jungen, frischen Brand entwickelt, die nah an der Jugend-, Musik- und Partykultur dran ist. Ein Teil davon ist auch die Erlebnisplattform „Die Nacht gehört euch“, die die Handschrift von Stünkel trägt. Sie hat sowohl den Bereich PR als auch das Influencermarketing bei Mast-Jägermeister neu definiert sowie transformiert und denkt Marketing aus der Lebenswelt der Community heraus, was in allen Kampagnen der Marke und auch der Neueinführung von Jägermeister Orange deutlich sichtbar wird. Stünkel gehört zur Generation der Marketers, die intuitiv verstanden haben, wie sich Marken zukunftsfähig aufstellen müssen. Für Jägermeister ist das nicht nur eine Bereicherung, sondern für die Markenstrategie essenziell.
(Foto: Britta Staege)
Senior Creative Producer
Glutamat Kommunikation
Wenn Marken verstanden haben, dass eine gute Social-Präsenz allein nicht reicht, um Sichtbarkeit, Relevanz und Aufmerksamkeit zu erzeugen, dann wenden sie sich gerne an Stella Sophie Szymber. Die Creative Producerin bei der Kommunikationsagentur Glutamat weiß genau, wie sich Live-Events und die Präsenz auf den großen Plattformen optimal kombinieren lassen. Denn durch besondere Formate vor Ort entstehen im Idealfall die perfekten Gelegenheiten, um die junge und Social-Media-affine Zielgruppe an Marken heranzuführen und zu binden. Szymber bringt das kulturelle Verständnis mit, das dafür sorgt, dass sich Talents und Creators gut aufgehoben fühlen und deren Verbindung zu den Brands nie aufgesetzt und künstlich wirkt. Mit innovativem Storytelling baut sie dauerhafte Beziehungen zwischen Menschen und Marken auf und erreicht das, wonach sich so viele Unternehmen sehnen: nachhaltigen Erfolg bei einer anspruchsvollen Zielgruppe.
(Foto: EVERYDAY PEOPLE)
Unitlead Strategy
Segmenta Communications
Als neue Chairwoman des GWA Young Boards tritt Maylin Vural ein großes Erbe an. Nachdem ihre Vorgängerin Aissu Diallo inzwischen als Vizepräsidentin in den neuen GWA-Vorstand gerückt ist, war der Posten im Young Board Ende 2025 frei geworden. Ab sofort ist Vural damit das Sprachrohr des Beratungsgremiums, das dem Vorstand des GWA die Sicht der jungen Agenturmitarbeitenden genauso nahebringen wie auch Sichtbarkeit für die junge Generation nach außen schaffen will. Die Herausforderung nimmt Vural an. Beim MACHN-Festival im Juni 2026 stand sie auf der Bühne, den Effie Germany Kongress 2025 hat sie ebenfalls moderiert. Auf Linkedin beschäftigt sie sich stark mit KI-Themen und der Frage, wie junge Talente in der Branche ihren Weg finden können. Sie selbst ist gerade dabei, sich ihren Weg zu bahnen. Mit einer kontinuierlichen Präsenz, einem Gespür für die richtigen Themen und harter Arbeit. Denn nicht nur beim GWA geht es aufwärts. Auch bei ihrem Arbeitgeber Segmenta Communications wird ihr Talent geschätzt. So hat sie es innerhalb von fünf Jahren von der Junior-Strategin zur Führungskraft geschafft und arbeitet mittlerweile als Unitlead Strategy bei Segmenta. Von Maylin Vural wird die Branche noch hören, denn sie hat etwas zu sagen.
(Foto: Segmenta)
Media Planer
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Raphael Weiser lebt Media zukunftsfähig. Das heißt: Für ihn ist Media nicht die Frage nach den Kanälen mit dem besten ROI. Er denkt Media strategisch und kreativ und ist damit eine wichtige Schnittstelle zwischen Media und Kreation bei seinem Arbeitgeber, dem DSGV Deutscher Sparkassen- und Giroverband. Mit Weiser gelingt es der Sparkassen-Finanzgruppe, nationale Kampagnen erfolgreich auf den entsprechenden Plattformen und Kanälen auszuspielen und Inhalte dabei so zur Verfügung zu stellen, dass sie funktionieren. Damit hat er dem Finanzverbund einen neuen und zukunftsfähigen Push im Marketing verpasst. Die klassischen Ausspielstationen sind für ihn dabei ebenso wichtig wie die sozialen Netzwerke. Und wer sich genauer dafür interessiert, wie Weiser Media und Marketing denkt und welche Themen ihm besonders wichtig sind, kann auf Linkedin seine Ansichten dazu lesen. Hier teilt Weiser Wissen, aber auch Meinung zu wichtigen Aspekten, die vor allem die Mediabranche gerade beschäftigen. Gleichzeitig setzt er darauf, Dinge zu erklären, und bleibt nicht nur an der Oberfläche. Eine spannende Kombination, die bereits einen Blick darauf wirft, wie sich Media in Unternehmen künftig positionieren muss.
(Foto: Marion Schreyer-Dupuy)
Brand & Communications Manager
VPV Versicherungen
Carolin Werning gehört zu denjenigen, die sich über viele Monate mit dem neuen Markenauftritt der VPV Versicherungen beschäftigt und ihn am Ende auch umgesetzt haben. Dabei hat sie vor allem ihre Stärken bewiesen: den Blick für die digitalen Möglichkeiten der Marke, den Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke und nicht nur die externe, sondern vor allem auch die interne Kommunikation. Auf Vorträgen und Linkedin-Posts teilt sie ihre Gedanken zum Rebranding der Marke und ihrer Arbeit in diesem Zusammenhang. Von Kolleg:innen wird Werning als ein Mensch beschrieben, der es vor allem schafft, komplexe Sachverhalte sichtbar zu machen, eine Marke zu verjüngen, ohne die Bestandskund:innen zu verprellen, und die gesamte Markenführung des Versicherungsunternehmens deutlich moderner zu denken. Aktuell kümmert sie sich um den Auftritt der VPV Versicherungen rund um das 200-jährige Bestehen, das 2027 ansteht. Es soll dazu genutzt werden, den Versicherer noch einmal sichtbarer zu machen. Wer ihren Weg in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wird keine Minute daran zweifeln, dass sie das mit dem gleichen Herzblut, Fachwissen, derselben Fähigkeit, Menschen mitzunehmen, und derselben Ausdauer angehen wird wie ihre bisherigen Projekte.
(Foto: Timo Schuhmacher)
CEO & Co-Founderin
Saint Sass
Der Herbst 2025 war der Moment, in dem die Strumpfhosenmarke Saint Sass weit über ihre Community hinaus bekannt wurde. Denn die kleine Marke mit den frechen Statement-Sprüchen auf den Strumpfhosen warf dem Großkonzern Calzedonia vor, ihre Kollektion kopiert zu haben. Ein Aufschrei ging durch die Community von Saint Sass, die danach schlagartig wuchs. Doch nicht erst seit diesem Moment gilt Vivien Wysocki, die die Idee zu Saint Sass hatte, als eine der hoffnungsvollsten Gründer:innen des Landes. Mit der Marke ist ihr gelungen, was sich viele Unternehmen und Brands derzeit wünschen: Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und Relevanz bei der Zielgruppe. Denn die hat offenbar nach Statement-Wäsche nur so gelechzt. Mit einer klaren Positionierung ist Saint Sass längst zu einer Brand geworden, die zeigt, wie junge D2C-Marken heute wachsen und den Großen die Konsument:innen streitig machen können. Sie selbst ist dabei das wichtigste Gesicht von Saint Sass, kommt auf fast 40000 Follower:innen auf Linkedin und teilt dort Insights und Gründer:innen-Hacks. Das führt dazu, dass Saint Sass noch mehr Nähe zu den Kundinnen aufbauen kann. Wysocki weiß, wie man die Marketingklaviatur als kleine, disruptive Marke perfekt spielt.
(Foto: Miriam Hagen)