Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Die Queen ist tot – und das Internet war vorbereitet

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit der Internet-Trauer um die Queen und mit den fünf Geheimnissen des iPhone 14.
© W&V

Die Queen ist tot – und das Internet war vorbereitet

Queen Elizabeth II. ist tot – und Twitter wird zum größten Kondolenzbuch der Welt. Millionen von Menschen und fast jeder relevante Prominente trauern um die britische Königin und sprechen der royalen Familie ihr Beileid aus. Die lange Liste reicht von Barack Obama, Joe Biden, Paul McCartney, Elton John, Mick Jagger, Tim Cook oder Sylvester Stallone bis hin zu Whoopi Goldberg, Victoria Beckham, Barbra Streisand und Pelé. Dass das Internet längst auf den Tod der 96-jährigen vorbereitet war, analysiert Gizmodo in einer spannenden Geschichte. Vor allem die Kanäle des britischen Königshauses sprangen so schnell in den Trauermodus um, dass die entsprechenden Grafiken und Texte sicherlich schon seit Jahren in den Schubladen lagen – beziehungsweise auf den Servern. Seit Freitagmorgen deutscher Zeit erweist auch die Startseite von apple.com Her Majesty mit einem großen Schwarzweiß-Portrait die letzte Ehre.

Mit einem Knopfdruck im Trauermodus

"Mit einem Knopfdruck ging das Internet in Trauer über", schreiben die Experten. Die Kanäle der Royals auf Twitter, Instagram und Facebook trugen sofort Schwarz, ebenso wie die königliche Website. Dort war der kurze, offizielle Text der Todesnachricht zu lesen: "Die Königin ist heute Nachmittag in Balmoral friedlich gestorben. Der König und die Queen Consort bleiben heute Abend in Balmoral und werden morgen nach London zurückkehren." Auf www.royal.uk ist mittlerweile als Aufmacherbild ein Foto der jungen Königin zu sehen.

Im Internet ist Charles noch Prinz

Der königliche Online-Shop ist aus Pietätsgründen momentan geschlossen. Auf der Website des neuen Königs trauert Charles III. um seine Mutter. Die Seite ist momentan noch unter der Adresse www.princeofwales.gov.uk zu finden, aber auch das dürfte sich jetzt schnell ändern. Dort steht derzeit als britisch-vornehmer Hinweis: "Einige Informationen auf dieser Website sind möglicherweise nicht mehr aktuell." Bei der BBC trugen die Moderatorinnen und Moderatoren bereits frühzeitig Trauerkleidung – offenbar war die Nachricht vorab durchgesickert. Das Video von der ersten Meldung der BBC zum Tod von Elizabeth II. dürfte nun in die Geschichte eingehen und auch in 50 oder 100 Jahren noch zu sehen sein.

Das sind die Themen von TechTäglich am 9. September 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Agentic Advertising
WuV Community Icon Kann Agentic AI die Werbebudgets neu verteilen?
Auch auf der Dmexco ist es zu spüren. Ein Wabern zieht durch die Gänge, ehrfürchtig spricht man von „Agentic AI“. Der Begriff fällt auf Bühnen, an Ständen und wahrscheinlich auch bei dem einen oder anderen Kölsch am Abend. Was genau mit der Werbeindustrie passiert, wenn KI-Agenten größere Teile der Arbeit übernehmen, ist vielerorts noch offen. Doch an Anbieter-Ambitionen mangelt es nicht. 
7 Minuten
DMEXCO 2026
WuV Community Icon Alle zählen Kosten, niemand misst Wirkung: Wie Kunden und Agenturen der Transformation begegnen
Das Schreckgespenst der Konsolidierung geht um. Bei der diesjährigen DMEXCO is das an vielen Stellen zu spüren. Auch der ehemalige WPP-Chef Martin Sorrell hatte dazu seine These. Dabei gibt es Wachstumschancen - man müsste sie nur besser belegen.
5 Minuten
24. Sep 2026
The R Code
WuV Community Icon Was Nø Cosmetics-Gründerin Caroline Renée Kroll mit ihrer neuen Marke vorhat
Edgy, disruptiv – und anders als die anderen: Nach dem großen Erfolg der Kosmetikmarke Nø Cosmetics setzt Caroline Kroll jetzt auf Beauty, D2C und ein Markenkonzept, das eng mit ihrer eigenen Person verbunden ist. Und feierte damit schon vor dem Launch Erfolge.  
4 Minuten
24. Sep 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige