Kims LinkedIn-Profil wurde mit seinen angeblichen Erfolgen aufgestockt. Auf Twitter startete der vermeintlich echte Kim Jong-un auch ein Recruiting und vermeldete, er habe Leonardo di Caprio als Umweltminister eingestellt. Auch ein Werbespot für die Anwerbungskampagne war zu sehen…

Die Fake-Kampagne wurde von LinkedIn nach einer Woche beendet. Erfolgreich war sie dennoch: Jeder Bewerber wurde auf eine Landing Page von "Liberty in North Korea" umgeleitet. Das sorgte für einen Anstieg der Spenden um 427 Prozent für die gemeinnützige Organisation. Neue Besucher gaben 42 Prozent der Gesamtspendensumme. 

Bei Part Time Lab zeichnete Tomic Lee als Kreativ-Direktor verantwortlich für die Kampagne. Als Art-Direktoren fungierten Myeongseok Cheon und Junggle Kim. Die Texte steuerten Jared Powell, James Breakwell und Andrew Kim bei. Als Kameramänner und -frauen agierten Pierre Pater, Pedro Torres, Diego Pernia und David Torres.


Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.