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Lesedauer 3 Min.

Twitter-Chaos: User laden illegal Spielfilme hoch

Eigentlich ist es illegal. Eigentlich gibt es Kontrolleure. Aber hey, wir reden hier über Twitter. Eine Firma im Chaos. Wieso komplette Spielfilme auf der Plattform landeten und wo es sonst noch brennt im Muskiversum.
© W&V

Ein gemütlicher Film-Abend mit Kino-Erlebnis – so etwas ist auf der Twitter-Plattform nicht vorgesehen. Wer einen Streifen hochlädt, tut dies illegal und die Twitter-Copyright-Kontrollleure sperren die Inhalte. Wenn die Kontrolleure denn arbeiten können. Ein Zusammenbruch des Copyright-Systems hat nun dafür gesorgt, dass plötzlich "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" im kompletter Länge bei Twitter auftauchte. Was steckt dahinter?

Offenbar ist das Coypright-Tool des Konzerns kollabiert, berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes. Normalerweise sollen die Twitter-Werkzeuge illegale Downloads automatisch aussortieren. Doch die Tools wurden in den letzten Tagen – Twitter war mit sich selbst beschäftigt – womöglich nicht mehr gewartet. So setzten sie aus und die Filme fielen fast und furious in die Twitter-Feeds.

Einen Tag hat es gedauert, bis der Streifen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen doch wieder verschwand. Laut dem Bericht mussten die Twitter-Kontrolleure den User und damit den Film manuell von der Plattform beamen. Kein Einzelfall laut Forbes. Ironie der Geschichte: Ausgerechnet ein bekannter Streifen mit dem Titel "Hackers" schaffte ebenfalls in voller Länge den Weg auf Twitter. Andere Nutzer entdeckten Spongebob-Episoden.

Auch sonst kommt der Konzern nicht zur Ruhe. Aktueller Stand: Die Personalabteilung vibriert. Elon Musk soll einerseits viele Mitarbeiter entlassen, aber auch viele neue einstellen. Mit Marjorie Taylor Greene hat Elon Musk eine weitere Verschwörungstheoretikerin begnadigt, sie darf wieder auf Twitter posten. Und so wird plötzlich die App Hive als neue Twitter-Alternative gefeiert. So ist das bei Twitter gerade: Viele fühlen sich im falschen Film...

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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