W&V Trendhunter No. 42:
Business Impact: Warum sich CMOs unter Wert verkaufen
Es ist einer der teuersten Denkfehler auch im B2B: Marketing als bloße Kostenstelle zu begreifen statt als Umsatztreiber. Was CMOs dagegen tun können – und warum das oft schwieriger ist, als es klingt – darüber haben wir mit Revenue-Marketing-Experte Sascha Albrink gesprochen.

Foto: Sixclicks GmbH
Marketing gilt in vielen deutschen B2B-Unternehmen als das, was man zuerst streicht, wenn es eng wird. Dabei ist es einer der stärksten Umsatzhebel, die Unternehmen überhaupt haben. Sascha Albrink, Geschäftsführer der Sixclicks GmbH, kennt diesen Widerspruch aus über 250 Projekten – und erklärt in der neuen Folge des W&V Trendhunter, warum er sich so hartnäckig hält.
Der Kern des Problems: Solange Vanity Metrics als KPIs durchgehen und Marketing und Sales in Silos arbeiten, kann Marketing seinen Beitrag zum Umsatz weder messen noch beweisen. Und dann bleibt es Kostenstelle.
Boomer-Mindset in der Führungsetage bremst
Was das Ganze noch schwieriger macht: Viele CEOs – Albrink nennt es Boomer-Mindset in der Führungsetage – denken Marketing schlicht anders als die Millennials, die ihre Produkte kaufen sollen. Das ist kein Generationenkonflikt. Das ist ein Wachstumsproblem.
Im Gespräch mit Christiane Treckmann von der W&V Redaktion macht Albrink aber vor allem eines klar: CMOs müssen das nicht hinnehmen. Er erklärt, wie man mit einem Pilotprojekt und einem kleinen Budget Fakten schafft – auch ohne CEO-Segen. Und er bringt einen echten B2B-Case mit: drei Leute, gemeinsame Ziele, doppelter Umsatz.
Drei Takeaways vorab aus der Folge "Business Impact: Warum CMOs sich nicht länger unter Wert verkaufen sollten"
- Wie Marketing seinen Umsatzbeitrag in Zahlen sichtbar macht
- Wie ein Pilotprojekt mit Mini-Budget den Beweis antritt, dass Marketing Business Impact liefert
- Wie das Verhältnis von Marketing und Sales im B2B neu gedacht werden muss
Folge 42 des W&V Trendhunter jetzt direkt anhören:
Unser Gast im W&V Trendhunter:
Sascha Albrink, Sixclicks
Für Sascha Albrink ist Marketing, das keinen Umsatz bringt, schlicht Verschwendung – und er sagt das unverblümt, seit über 20 Jahren. Albrink ist Geschäftsführer der von ihm gegründeten Sixclicks GmbH in Recklinghausen und begleitet B2B-Unternehmen Thema Revenue Marketing – vom Mittelstand bis zum Konzern. Sein Antrieb seit Tag eins: Marketing-Abteilungen mehr Verantwortung für Umsatz zu geben – und zu beweisen, dass das geht. Gerade erschien dazu sein Buch „Think Marketing ReveNEW – Marketing, das keinen Umsatz liefert, ist nur Dekoration.“
Termintipp:
W&V Webinar „Beyond the Funnel"
9. Juni 2026 | 11-12 Uhr online
Zum Thema B2B-Marketing veranstaltet W&V zusammen mit Stackadapt am 9. Juni das kostenlose Webinar „Beyond the Funnel" . Wie First-Party-Daten, ABM und KI dabei zusammenspielen und wie Messmethoden jenseits klassischer Pipeline-Metriken weiterentwickelt werden können, zeigen Chris Reingen (Stackadapt) und Christoph Ferrandino (The Digitale) mit Praxisbeispielen aus dem laufenden B2B-Betrieb.
Haltung, Mut und die Fähigkeit, auch unter Druck seinem Kurs treu zu bleiben: Das zeichnet die W&V Top 100 aus. >>> Hier findest Du alle W&V Top 100/2026: Menschen, die vorangehen.
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