Nicht mehr als eine Immobilie und Geld zur Existenzsicherung für seine Kinder

Denn obwohl Müller bereits mit 33 Jahren finanzielle Unabhängigkeit erlangt hat, möchte er auf dem Boden bleiben: "Mir ist aber auch noch mal bewusst geworden, dass ich eine bestimmte Haltung zu Vermögen haben will. Ich bin der Meinung, es ist nicht verwerflich, Vermögen aufzubauen, wenn man dies auf moralisch vertretbare Art getan hat", so Müller. "Ich finde es aber bedenklich, wie sich die Vermögensverteilung in unserer Gesellschaft entwickelt." Seinen Kindern wolle er aber nicht mehr als eine Immobilie und Geld zur Existenzsicherung vererben, denn das Vererben großer Vermögen halte er für eines der Grundprobleme sozialer Ungleichheit. Über soziale und gemeinnützige Aktivitäten möchte er seines wieder abbauen. Das könnte bei Wähler:innen gut ankommen. Ob er seine Versprechen halten wird, wird sich in acht Jahren zeigen.


Copyright: privat
Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.