Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

iPhone: Ein unmoralisches Angebot

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V: Heute mit dem unmoralischen iPhone-Angebot und dem digitalen Autoschlüssel, der vergessene Kinder meldet.
© W&V

Die berühmte Frage "Was würdest du tun?" stellt sich neu. Kein Geringerer als Apple-Großinvestor (über seinen Fonds Berkshire Hathaway), Philantrop und Unternehmer-Guru Warren Buffett stellt sie jetzt allen iPhone-Besitzern…

Das wäre ein hochmoralisches, für viele wohl unmoralisches Angebot!

Buffett drückt seine Begeisterung für Apple und das iPhone mit einem interessanten "Deal" aus: "Wenn Sie Apple-Nutzer sind und jemand Ihnen 10.000 Dollar anbietet, aber die einzige Bedingung ist, dass er Ihnen das iPhone wegnimmt und Sie nie wieder ein neues kaufen können, werden Sie das Angebot nicht annehmen."

10.000 Dollar, das wären nach aktuellem Kurs umgerechnet rund 9000 Euro. Stell dir vor, jemand macht dir als iPhone-Besitzerin oder -Besitzer dieses Angebot: Du darfst nie wieder ein iPhone besitzen und bekommst als Kompensation einmalig 9000 Euro…

Wäre das eine Option für dich? Würdest du das Geld nehmen oder ist dir der Besitz eines iPhones wichtiger?

Buffett stellt die Frage, weil er die Marke Apple trotz der Weltwirtschaftskrise samt Inflation für stark aufgestellt hält. Während sein Fonds alle Aktien des bekannten chinesischen Zulieferers TSMC verkauft hat, bleibt er in Apple-Aktien investiert und gibt das Papier derzeit nicht aus der Hand. 

Bestärkt in seinem Glauben an die Marke Apple wird Buffett nicht nur durch den iPhone-Markenkern, sondern auch durch die Führungsqualitäten von Tim Cook. Bei CNBC lobte Buffett den Firmenchef: "Ich denke, dass Tim Cook einer der elegantesten CEOs ist. Er versteht das Geschäft und er hat ein Produkt, das Steve Jobs im Grunde genommen erfunden hat, aber Tim Cook hat dieses Unternehmen auf außergewöhnliche Weise geführt." 

Das sind die Themen in TechTäglich am 17.4.2023:

iPhone: Ein unmoralisches Angebot

Maus und Tastatur werden bei Büro-Stress anders bedient

Digitaler Autoschlüssel meldet vergessene Kinder

WhatsApp erhöht die Sicherheit gleich dreifach

Diese fünf KI-Tools solltest du kennen

Neueste Beiträge

Warenhauskrise
WuV Community Icon Galeria wieder insolvent. Warum das Warenhaus trotzdem nicht tot ist
Galeria ist zum vierten Mal seit 2020 insolvent. Doch moderne Handelskonzepte vor allem aus Asien zeigen: Große stationäre Flächen können hervorragend funktionieren, wenn sie echte Gründe für den Besuch liefern.
6 Minuten
Agentische KI
WuV Community Icon Wenn KI-Agenten ihre Kontrollen austricksen
KI-Agenten umgehen Sperren, greifen auf fremde Systeme zu und veröffentlichen Daten. Mathias Herrmann erklärt im W&V-Interview, wie Unternehmen Autonomie zulassen können, ohne die Kontrolle abzugeben.
13 Minuten
Markenarchitektur
WuV Community Icon Wie Körber aus 40 Marken eine globale Marke gemacht hat
Körber hat mehr als 40 Einzelmarken unter einer globalen Marke gebündelt. Marken- und Kommunikationschefin Henriette Viebig erklärt, wo Widerstände entstanden, was der Umbau gebracht hat und warum inzwischen auch KI-Systeme die Marke verstehen müssen.
7 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige