Gute Gründe für die Apples Kabel-Check

Seriöse Fremdhersteller müssen demnach weiterhin für die Zertifizierung zahlen, was das Zubehör etwas teurer macht – und Apples "MFi"-Einnahmen sichert. Allerdings dürfte dem iPhone 15 wie gewohnt ein Kabel beiliegen. Betroffen sind also Kunden, die ein längeres oder ein Zweit-Kabel brauchen. Die von der EU erhoffte komplette Wahlfreiheit bei USB-C-Strippen bleibt damit aus. Computerworld erklärt aber, dass Apples Zubehörprogramm nicht nur dem Füllen der eigenen Kasse dient. Denn per USB-C-Kabel lassen sich Smartphones exzellent hacken – ein manipuliertes Kabel zum Beispiel in der Steckdose eines Cafés, am Bahnhof oder am Flughafen genügt unter Umständen, um Daten abzusaugen. So schafft Apple mit der Zertifizierung auch Sicherheit für seine Nutzer.

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Autor: Jörg Heinrich

Jörg Heinrich ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.