Einige der 30 aufstrebenden Märkte haben laut Zenith bereits das Interesse von multinationalen Werbungtreibenden und globalen Agenturen geweckt, andere öffnen sich erstmals für internationale Kampagnen. Die Länder unterschieden sich stark, was Bevölkerung, wirtschaftliche Diversifizierung und Produktivität betrifft. Eins haben alle gemeinsam: Das zumindest langfristig schnelle Wirtschaftswachstum  - und die  noch schneller wachsenden Werbemärkte.

In den 30 untersuchten Märkten beliefen sich 2017 die Werbeausgaben auf insgesamt 9,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 12,7 Prozent gegenüber 2016. Bis 2020 sollen die Länder durchschnittlich um 12,4 Prozent wachsen und legen damit das dreifache Tempo als die weltweite Wachstumsrate von 4,1 Prozent vor. Bis 2020 prognostiziert Zenith Werbeausgaben von insgesamt 13,8 Milliarden Dollar für die 30 aufstrebenden Werbemärkte, ein Plus von 4,1 Milliarden Dollar im Vergleich zu 2017. 29 Prozent dieses Wachstums sollen allein aus dem Iran und aus Bangladesch kommen.

Auch auf dem afrikanischen Kontinent gibt es aufstrebende Märkte: In Angola soll das durchschnittliche Jahreswachstum bei 19 Prozent liegen, 18 in Äthiopien und Myanmar. Tansania, Bangladesch, Ghana und Iran werden laut Prognose jährlich um je 15 Prozent wachsen.

„Frühe Marktteilnehmer erwartet hier ein großes Potenzial für Markenwachstum, da sie ihre Marken ohne allzu starke Konkurrenz etablieren können“, sagt Vittorio Bonori, Global Brand President bei Zenith.

Und diese 30 Länder analysiert der Bericht: Algerien, Angola, Äthiopien, Bangladesch, Bolivien, Elfenbeinküste, Dominikanische Republik, Gabun, Ghana, Guatemala, Iran, Jamaika, Kambodscha, Kamerun, Kenia, Mongolei, Marokko, Mozambique, Myanmar, Namibia, Paraguay, Sambia, Senegal, Sri Lanka, Tansania, Togo, Trinidad und Tobago, Tunesien, Uganda und Zypern.


Autor:

Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.