Facts & Figures

Weitere Fachbereiche sind Digital, Design, Räumliche Inszenierung/Event, Editorial und Werbung. Eingereicht werden können Arbeiten, die zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Januar 2019 in Deutschland, Österreich oder der deutschsprachigen Schweiz veröffentlich oder entwickelt wurden.

Seit 6. November können die Werke eingereicht werden – bis 15. Januar 2019. Für alle, die spät dran sind, gibt es eine verlängerte Abgabefrist mit zusätzlicher Gebühr. Wer dagegen bis zum 20. November einreicht, kann 10 Prozent der Anmeldegebühren sparen.

Eine Übersicht über alle Kategorien und Teilnahmebedingungen gibt es hier.

Gegenstand des ADC-Junior-Wettbewerbs sind Semester-, Abschluss- und Praxisarbeiten, die zwischen dem 1. Dezember 2017 und dem 30. November 2018 in Deutschland, Österreich oder der deutschsprachigen Schweiz veröffentlicht oder entwickelt wurden. Oder Arbeiten, die beispielsweise in einem Auslandssemester durch einen Studenten mit deutscher Staatsangehörigkeit entstanden sind. Hauptkategorien sind hierbei Experimentelles Gestalten, Kommunikationsdesign, Craft, Digitale Medien, Audiovisuelle Kommunikation und Editorial.

Die Beiträge beider ADC-Wettbewerbe werden nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • Originalität: Ist die Arbeit originär und originell?
  • Klarheit: Kommuniziert die Arbeit ihre Inhalte verständlich?
  • Kraft: Bewirkt die Arbeit eine Bewusstseinsveränderung?
  • Machart: Ist die Arbeit handwerklich überzeugend?
  • Freude: Beglückt, berührt oder bereichert die Arbeit?

Dafür gibt es in den besten Fällen eine Auszeichnung, den Bronze-, Silber- oder Goldnagel. Eine Grand-Prix-Auszeichnung bekommen Arbeiten, die eine "bahnbrechende und kategorieübergreifende Innovation" darstellen.

Gewinner 2018

Wie die ADC-Grand-Prix-Gewinner 2018: Die Bundeswehr etwa bekam einen in der Kategorie Digital für die YouTube-Serie "Mali", in der Soldatinnen und Soldaten in Echtzeit über soziale Medien von ihren Einsätzen berichten. Umgesetzt wurde das Projekt von Castenow.

Ein weiterer Grand Prix im Bereich Editorial ging an Die Welt mit Deniz Yücels Gefängniszelle in Originalgröße zum Auslegen:

In Originalgröße: Grundriss von Deniz Yücels Zelle im Hochsicherheitsgefängnis.

In Originalgröße: Grundriss von Deniz Yücels Zelle im Hochsicherheitsgefängnis.

Fahrradhersteller Everve räumte den Preis in der Rubrik Design für die Arbeit "Continous Cycling" von Grey/KW 43 ab.

Mit "Bewegtes Land" punktete das Kunstprojekt vom Kunstfest Weimar/Jena in der Kategorie Räumliche Inszenierung (eingereicht von Datenstrudel Jörn Hintzer & Jakob Hüfner).

Der Ticket-Schuh von BVG und Adidas gewann in der Kategorie Werbung. Jung von Matt, GUD Berlin und Achtung nahmen den Preis mit nach Hause:

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Alle Gewinner des letzten Jahres sind auch in unserem Artikel ADC-Jurypräsident Jung: "Die Branche ist erwachsen geworden" nachzulesen.

Nachwuchs-Talente

Den Junior-Grand-Prix gewann die Semesterarbeit "Artificial Blues" von Kerstin End, Christina Brandl, Kevin Jung und Jochen Wiech der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg:

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Auch das Buch "Habitat – vom Mensch geprägte Lebensräume", eine Abschlussarbeit von Tom Hegen der Hochschule Konstanz gewann einen Junior-Grand-Prix.

ADC of Europe

Neben dem deutschen Wettbewerb startet am 9. November das Kreativfestival der Art Directors Club of Europe, am 10. November werden die Gewinner gekürt. Es sitzen auch fünf Deutsche in der Jury. W&V-Redakteurin Daniela Strasser ist vor Ort und twittert live vom Event.

Über den ADC

Im Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. haben sich über 700 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.

Seit Oktober 2018 gibt es übrigens einen neuen ADC-Präsidenten, Heinrich Paravicini, über den wir auch schon berichteten.


Autor:

Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.