Ex-Agenturchef Heilmann hat eine Idee für die Netzregulierung

Thomas Heilmann, der vor seiner Zeit als Berliner Justizsenator selbst eine Zeit lang Investor bei Facebook war, brachte auf dem Podium eine interessante Idee zur Netzregulierung ins Spiel. Was bei der Liberalisierung des Telekommunikations-Marktes selbstverständlich war, solle künftig auch für Facebook gelten: Wenn Nutzer zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, sollen sie ihre Daten mitnehmen dürfen. Das steht im Telekommunikationsgesetz und die Bundesnetzagentur sorge dafür, dass sich alle dran halten.

Das liefe am Ende darauf hinaus, dass es ein einziges großes Netzwerk gibt - aber mit Dutzenden verschiedener Anbieter und Plattformen. Die EU habe zu diesem Thema bereits eine entsprechende Prüfungskommission eingesetzt, sagte Heilmann.

Ex-Justizsenator Thomas Heilmann (l.) und Thjnk-Gründer Michael Trautmann.

Ex-Justizsenator Thomas Heilmann (l.) und Thjnk-Gründer Michael Trautmann.

Moderiert wurde die ziemlich denkwürdige Podiumsdiskussion in der "Märchenhütte" im Berliner Monbijou-Park von GWA-Präsident Benjamin Minack.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.