5. Apr 2022
Lesedauer 10 Min.
Bilanz: Ein Jahr Republic
"Qualitätsjournalismus ist kein austauschbares Werbeinventar"
Vor einem Jahr ging Republic als gemeinsamer Vermarkter von FAZ und SZ an den Start. Die Geschäftsführer Ingo Müller und Jürgen Maukner ziehen Bilanz - und erzählen, wie es mit dem Unternehmen weitergeht.
Als die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung im April 2021 ihr Gemeinschaftsunternehmen Republic starteten, geschah dies mit ambitionierten Zielen: Republic sollte "der wichtigste Vermarkter von täglichen Premiummedien und -zielgruppen in Deutschland" werden, wünschten sich die Partner zum Launch. Der Name des Unternehmens wurde mit Bedacht gewählt: Er leitet sich aus dem Begriff "res publica" ab, den "öffentlichen Angelegenheiten". Sie bestimmen als relevante Themen in beiden Titeln den gesellschaftlichen Diskurs maßgeblich mit – und sollen so auch den publizistischen Anspruch der Einzelmarken definieren.