Contentmarketing bringt Umsatz, sagen die Marketer.

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Budgets fließen in Social Media

Was die Verteilung der Marketingbudgets betrifft, wollen 44 Prozent der befragten Unternehmen mehr in Social media investrieren, 43 Prozent das Budget für Suchmaschinenmarketing steigern. E-Mail-Marketing steht ebenfalls weiter hoch im Kurs, hier wollen 39 Prozent aufstocken und die wenigsten Befragten (3 Prozent) Kürzungen vornehmen.

Allen aktuellen Werbemarktstudien zum Trotz verzichten 12 Prozent der Unternehmen auf Mobile; 32 Prozent der Befragten planen 2018 mehr Budget hierfür ein; das sind Absolit zufolge 14 Prozent weniger als im Vorjahr. "Das deutsche Marketing zeigt eine irritierend langsame Entwicklung, wenn man die rasant zunehmende Bedeutung von Smartphones, Tablets und Co. betrachtet. Hier muss gehandelt werden", sagt Studienautor und Absolit-Chef Torsten Schwarz.

Absolit stellt fest, dass die Budgtes 2018 über alle Kanäle hinweg im Durchschnitt bei 27 Prozent der Unternehmen (2017: 31 Prozent) erhöht werden. Investiert werde das gesteigerte Budget sowohl bei mittleren als auch großen Unternehmen vor allem in die digitalen Kanäle. Klassische Marketingmaßnahmen, wie etwa Eventmarketing oder Pressearbeit, werden dagegen von vielen Unternehmen zurückgefahren. Vor allem Print-Mailings sind davon betroffen, 34 Prozent kürzen ihr Budget dafür. 15 Prozent nutzen Werbebriefe nicht einmal mehr.

Budgetplanung im Marketing laut Absolit-Studie.

Budgetplanung im Marketing laut Absolit-Studie.

Für die "Digital Marketing Trends 2018" wurden den Teilnehmern drei Fragen gestellt: Mit welchen Themen sie sich in diesem Jahr beschäftigen werden, welche Technik für die größte Steigerung von Umsatz und Leads sorgen wird und abschließend wie sich das Budget für verschiedenen Marketingkanäle verändern wird. Zudem konnten die Befragten angeben, ob sie sich in einem großen oder einem mittleren Unternehmen befanden und wie viele Mitarbeiter ihre Marketingabteilung umfasst.

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W&V Redaktion
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