W&V MAKE goes virtual:
Warum virtuelle Events auch Chancen bieten

Mit der Corona-Krise sind Events, die von der realen Begegnung zwischen den Menschen leben, erst einmal ausgesetzt. Doch die virtuellen Alternativen bieten Chancen.

Text: Lena Herrmann

Die W&V MAKE selbst bricht in diesem Jahr mit Traditionen
Die W&V MAKE selbst bricht in diesem Jahr mit Traditionen

Corona hat alle Events, die da draußen, im realen Leben, stattfinden sollten, erst einmal auf Eis gelegt. Die Fußball-EM ist dem Virus ebenso zum Opfer gefallen wie die Online Marketing Rockstars. Olympia wurde verschoben und die Medientage finden virtuell statt. Auch die W&V MAKE, die Mittelstandskonferenz der W&V, zieht von ihren Locations in Städten wie Hamburg, Stuttgart und Düsseldorf ins Netz.

Das mag auf den ersten Blick merkwürdig anmuten, leben doch viele Konferenzen gerade von dem Networking-Gedanken. Es geht nicht nur um die Inspiration, die die Speaker liefern. Viel mehr wollen sich die Teilnehmer untereinander austauschen. Doch moderne Konferenztool geben den Veranstaltern und Teilnehmern die Möglichkeit, genau das auch wahrzunehmen.

So einfach war Business-Speeddating noch nie

So bietet die W&V MAKE im Laufe ihres Programms den Teilnehmern unter anderem das bisher schon etablierte und bewährte Format des "Business-Speeddatings" an: Das Tool weist den Teilnehmern per Zufallsprinzip einen Gesprächspartner zu, mit dem man sich dann eine festgelegte Zeit eins zu eins via Video unterhalten kann. Nach dem Ablauf der Zeit gibt es die Möglichkeit, mit einem Klick die Kontaktdaten auszutauschen. Und dann wartet bereits der nächste Kontakt. Zu viel Trubel um einen herum oder Teilnehmer, die nicht rechtzeitig weiterrücken und so das System des Speeddatings durcheinander bringen, gehören der Vergangenheit an.

Natürlich gibt es die Sorgen und Einwände, ein Kontakt via Video sei etwas anderes, als einen anderen Menschen direkt vor sich zu erleben. Das stimmt sicherlich, doch die vergangenen Wochen haben uns bereits alle schon geschult, was der Umgang mit Video-Calls betrifft. Längst haben wir gelernt, den fehlenden direkten Blickkontakt (weil jeder auf den Bildschirm und nicht in die Kamera schaut) umzuinterpretieren. Komisch fühlt sich das längst nicht mehr an.

Und je mehr wir uns in die virtuelle Welt der beruflichen Kontakte begeben, desto mehr gewappnet sind wir für die Zukunft. Längst sind New-Work-Experten davon überzeugt, dass wir auch nach dem Ende von Corona viel mehr im Home Office arbeiten werden als je zuvor. Und dass wir zugleich auf viele Reisen beruflicher Natur verzichten werden. Weil wir immer mehr feststellen, wie viel effizienter es ist, Meetings von daheim aus abzuhalten. Webinare und virtuelle Konferenzen sind also ein perfektes Trainingstool, sich in die virtuelle Welt einzufühlen.

Bleiben Sie agil - wir lernen alle jeden Tag dazu

Wir alle lernen jeden Tag. Und wir alle bewegen uns jeden Tag ein Stückchen weiter Richtung Zukunft. Die W&V MAKE will Ihnen auch in diesem Jahr Inspiration und Information liefern, wie zukunftsfähiges Marketing aussehen kann. Schon vor der Krise hat sie sich das Thema "Dynamisch. Disruptiv. Digital." auf die Fahnen geschrieben und Cases ins Programm gehoben, die deutlich machen, wie es künftig weitergehen kann. 

Kein Thema passt auch jetzt besser, zu Zeiten von Corona und im Angesicht der sich jeden Tag ändernden Herausforderungen. Denn eine dynamische Anpassung des Geschäfts an die Gegebenheiten, den Mut zu disruptiven Ansätzen und eine umfangreiche Digitalisierung brauchen wir jetzt mehr denn je.

Seien Sie dabei, wenn die W&V MAKE das erste Mal virtuell stattfindet - am 28. Mai betrachten wir die Herausforderungen des Handels, am 15. Juni nehmen wir uns die FMCG-Marken als gutes Beispiel. Und am 16. Juli heißt es "Sport meets Manufacturing". Wir freuen uns auf Sie. Und darauf, Sie virtuell, aber live und in Farbe kennenzulernen.


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.


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