Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Mit diesem CES-Spot rockt Bosch das Internet der Dinge

2019 steht bei Bosch im Zeichen von IoT: Erstmals startet der Konzern eine bereichs-, produkt- und länderübergreifende Markenkampagne zu Connected-Living und -Mobility.
© W&V

Der selbstfahrende Rasenmäher, das autonom parkende Auto, der Staubsaugeroboter: An einige Vorboten einer vernetzten Zukunft hat man sich mittlerweile gewöhnt. Dennoch ist das Internet der Dinge oder Internet of Things (IoT) noch nicht im Alltag der meisten Menschen angekommen. Das will Bosch nun ändern.

Das Ziel des Technologiekonzerns ist es, die Marke Bosch in der breiten Öffentlichkeit mit IoT zu verknüpfen und als Vorreiter für vernetzte Lösungen verstanden zu werden.

Dafür hat er die Hamburger Agentur Jung von Matt/Next Alster engagiert. Sie sicherte sich den Etat bereits im Frühjahr in einem Pitch. 

Aus "Like a Boss" wird "Like a Bosch"

Sie kreierte eine Kampagne, die komplett digital gedacht wurde. Das geht bei der Ursprungsidee los: Dafür bedienen sie sich des Internet-Memes "Like a Boss". Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn man ausdrücken möchte, etwas jemand etwas sehr gut zu beherrscht. Für die Bosch-Kampagne wird aus "Like a Boss" kurzerhand "Like a Bosch".

"Wir haben einen strategischen Ansatz entwickelt, der einen weltweiten Internethype aufgreift und humorvoll umdeutet", erklärt Bosch-Markenchef Boris Dolkhani. Und: "An Bosch führt im Internet der Dinge kein Weg vorbei. Das ist die klare Botschaft der Kampagne."

So rappen Jung von Matt und Bosch

Herzstück der Kommunikation ist ein Musikclip, das das Zeug zum Viralvideo hat: Es dreht sich um einen Mann, der sein ganzes Leben – und viele vernetzte Bosch-Produkte – mit dem Smartphone steuern kann und so immer alles im Griff hat – "Like a Bosch". Zusätzlich wurden drei Produktfilme gedreht, die später im Jahr online gehen.

Zur Konsum-Elektronik-Messe CES in Las Vegas, wo Bosch die Kampagne launcht, gibt es Merchandising, Plakate und einen Meme-Generator. Dort können Besucher ihren persönlichen #LikeABosch-Moment aufnehmen und teilen.

Im Anschluss wird die Kampagne – es ist die erste geschäftsbereichs-, produkt- und länderübergreifende Markenkampagne zu den Bereichen Connected Living und Connected Mobility – international ausgerollt. 

Vom Epic-Split-Regisseur

Neben Boris Dolkhani sind bei Bosch Jochen Stein (Project Management), Katharina Sorg (Project Management) und Tim Dworak (Project Management) für die Kampagne verantwortlich. Bei Jung von Matt hatten die beiden Geschäftsführer Andreas Ernst und Michael Behrens sowie Max Lederer und Thim Wagner, beide Executive-Kreativdirektoren, die Federführung inne. 

Die Filmproduktion Czar produzierte die Spots mit Regisseur Andreas Nilsson, der unter anderem hinter dem legendären Volvo-Spot "Epic Split" mit Jean-Claude van Damme steckte. 

Rasenmäher berechnet Mähzeitpunkt mit dem Wetterbericht

Die IoT-Strategie von Bosch für 2019 geht noch weiter: Immer mehr smarte, miteinander und mit dem Smartphone vernetzte Bosch-Produkte sollen in diesem Jahr ihren Weg in die Serienreife gehen, kündigt das Unternehmen an. Außerdem soll allgemein die internationale Kommunikation rund um IoT ab 2019 ausgebaut werden.

Einige Beispiele für neue IoT-Produkte stellt Bosch auf der CES vor:

  • vernetzte Kühlschränke: Ihre Innenraumkameras erkennen automatisch 60 Obst- und Gemüsesorten und sie geben per App Hinweise zum idealen Lagerort.
  • den vernetzten Roboter-Mäher Indego S+ vor. Er kann per Amazon Alexa sprachgesteuert werden und berechnet anhand der Wettervorhersage aus dem Internet automatisch den besten Zeitpunkt für den nächsten Rasenschnitt. Künstliche Intelligenz soll die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen verbessern. 
  • der Projektor PAI: Er kann eine virtuelle Bedienschnittstelle auf die Küchenarbeitsplatte projizieren. Ein 3-D-Sensor erfasst die Bewegungen. Über die Gestensteuerung können Nutzer während des Kochens online Rezepte heraussuchen oder übers Internet telefonieren. Auch mit dreckigen Fingern soll er sich bedienen lassen. 

LIVEBLOG VON DER CES

Neueste Beiträge

Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Studie
Die 10 liebsten Mineralwassermarken der Deutschen
Nur Kaffee trinken die Deutschen häufiger als Wasser. MDR-Werbung (MDRW) und das IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung haben ermittelt, wer was trinkt und welche Marken am beliebtesten sind.
3 Minuten
24. Mär 2016
TechTäglich
Liste: Die beliebtesten Vinyl-Platten aller Zeiten
Heute in TechTäglich: Das Portal money.co.uk und die Musikdatenbank Discogs haben aktuell ein spannendes Ranking erstellt. Welche Schallplatten sind weltweit besonders populär? Überraschung: Die Stones fehlen.
3 Minuten
Führungswechsel
Kapten & Son: Die Gründer treten ab
Der Uhrenhersteller Kapten & Son bekommt neue Chefs: Alexander Glörfeld und Marian Paul übernehmen die Geschäftsführung. Die Gründer treten ab und kümmern sich um neue Aufgaben innerhalb der Gruppe.
3 Minuten
12. Nov 2020
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige